bluemind.tv http://www.bluemind.tv Nachrichten, die wirklich interessant sind! Sun, 17 Jun 2018 17:18:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.6 67669637 Der Schimpansenkrieg von Gombe http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-schimpansenkrieg-von-gombe-1512589/ http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-schimpansenkrieg-von-gombe-1512589/#respond Sun, 17 Jun 2018 15:31:15 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12589 Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der Mensch nicht das einzige Tier auf unserem Planeten ist, das gegen seine Artgenossen in den Krieg zieht. Ein ähnliches Verhalten konnte auch schon bei Bienen oder Ameisen beobachtet werden. Aber lange Zeit glaubte man, dass der Mensch zumindest der einzige Primat sei, der dazu fähig ist, [...]

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Es ist schon lange kein Geheimnis mehr, dass der Mensch nicht das einzige Tier auf unserem Planeten ist, das gegen seine Artgenossen in den Krieg zieht. Ein ähnliches Verhalten konnte auch schon bei Bienen oder Ameisen beobachtet werden. Aber lange Zeit glaubte man, dass der Mensch zumindest der einzige Primat sei, der dazu fähig ist, Krieg gegen die eigene Spezies zu führen. Dies änderte sich jedoch Ende der 70er Jahre, als man in Tansania einen langjährigen Krieg zwischen zwei Schimpansengruppen beobachten konnte, bei denen es nicht nur zu Tötungen, sondern auch zu Entführungen und Folter kam. Was sich dahinter verbirgt, erfahrt ihr hier.

Der Ausbruch des Schimpansenkriegs

Die britische Verhaltensforscherin Jane Goodall widmete ihr ganzes Leben der Erforschung von Affen. Was sie von 1974 bis 1978 jedoch zwischen zwei Schimpansengruppen im Gombe-Stream Nationalpark in Tansania beobachten musste, konnte sie zuerst selbst nicht glauben. In diesem Nationalpark lebten zwei Schimpansengruppen, die einen Krieg gegeneinander begannen. Genau genommen bekämpften sich in dieser Zeit die Kasakelagruppe aus dem nördlichen Teil des Nationalparks sowie die Kahamagruppe aus den südlichen Regionen des Parks.

Man geht davon aus, dass beide Gruppe zuvor eine gemeinsame Schimpansengruppe bildeten, sich aber später aus unerklärlichen Gründen aufteilten. Die Kahamagruppe bestand dabei aus sieben Männchen und drei Weibchen während die Kasekela-Gruppe acht Männchen und 12 Weibchen umfasste.Der erste Ausbruch kämpferischer Auseinandersetzungen begann am 7. Januar 1974 als mehrere Kasakelamännchen den Schimpansen “Godi” der Kahama-Gruppe angriffen und dabei töteten. Bis heute ist dies die erste bekannte Situation, in der ein Schimpanse absichtlich von anderen Schimpansen getötet wurde.

Der Schimpansenkrieg und seine Auswirkungen

In den nächsten vier Jahren wurden alle Männchen der Kahama-Gruppe durch die Männchen der Kasakela-Gruppe getötet. Aber auch die Weibchen mussten unter dem Krieg leiden. So wurde ein Weibchen umgebracht, zwei weitere sind bis jetzt verschollen und drei wurden geschlagen oder entführt. Die Kasakela konnten somit den Krieg für sich entscheiden und das Gebiet der Kahama übernehmen. Allerdings hielt der Sieg nicht lange. Das neue Territorium grenzte nun an den Lebensraum einer dritten Schimpansengruppen und auch hier forderten kriegerische Auseinandersetzungen Blut und Leben auf beiden Seiten.

Brutaler Höhepunkt des Kriegs zwischen der Kahama- und der Kasakela-Gruppe war jedoch das Verhalten einer ranghohen Schimpansenmutter der Kasakela. Diese tötete nämlich ein Kind der Kahama-Gruppe und trank danach das Blut, das aus den Wunden des Schädels rann. Es zeigte sich somit, dass Schimpansen nicht nur zu Krieg gegen Artgenossen fähig sind, sondern auch zu Kannibalismus übergehen können.


Was sagt ihr zu dem Schimpansenkrieg von Gombe? Wundert es euch, dass auch Schimpansen zur Kriegsführung fähig sind oder glaubt ihr, dass der Überlebensinstinkt jedes Tier zu solchen Handlungen bringen kann? Schreibt uns dazu doch einfach in die Kommentare und lasst es uns wissen.

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Die besten Konfuzius-Zitate http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/beste-konfuzius-zitate-2412565/ http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/beste-konfuzius-zitate-2412565/#respond Mon, 11 Jun 2018 19:51:24 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12565 Wir widmen uns bei unseren Recherchen nach spannenden, inspirierenden und weisen Zitaten immer wieder Berühmtheiten wie beispielsweise dem Dalai Lama oder Mahatma Gandhi. Doch auch die Worte des chinesischen Philosophen Konfuzius haben heute noch große Relevanz. Er lebte von  551 v. Chr. bis 479 v. Chr. und stand für seine Lehre ein, die vor allem [...]

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Wir widmen uns bei unseren Recherchen nach spannenden, inspirierenden und weisen Zitaten immer wieder Berühmtheiten wie beispielsweise dem Dalai Lama oder Mahatma Gandhi. Doch auch die Worte des chinesischen Philosophen Konfuzius haben heute noch große Relevanz. Er lebte von  551 v. Chr. bis 479 v. Chr. und stand für seine Lehre ein, die vor allem Achtung vor anderen Menschen, moralisch edles Verhalten und Harmoniestreben in den Fokus rückte. Seid gespannt auf seine Weisheiten.

15 weise Sprüche von Konfuzius

„Ein Mann, der die Wahrheit spricht, braucht ein schnelles Pferd.“ – Konfuzius

„Durch seine Fehler verrät sich der Mensch. Beobachte seine Fehler, dann lernst du ihn kennen.“ – Konfuzius

„Indem man über andere schlecht redet, macht man sich selber nicht besser.“ – Konfuzius

„Wohin du auch gehst, geh mit deinem ganzen Herzen.“ – Konfuzius

„Es ist nicht von Bedeutung, wie langsam du gehst, solange du nicht stehenbleibst.“ – Konfuzius

„Wähle einen Beruf, den du liebst, und du brauchst keinen Tag in deinem Leben mehr zu arbeiten.“ – Konfuzius



„Vergiss Kränkungen, aber nie Freundlichkeiten.“ – Konfuzius

„Einen Fehler machen und ihn nicht korrigieren – das erst heißt wirklich einen Fehler machen.“ – Konfuzius

„Wer Geist hat, hat sicher auch das rechte Wort, aber wer Worte hat, hat darum noch nicht notwendig Geist.“ – Konfuzius

„Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ – Konfuzius

„Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber!“ – Konfuzius



„Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken – sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben.“ – Konfuzius

„Fordere viel von dir selbst und erwarte wenig von den anderen. So wird dir Ärger erspart bleiben.“ – Konfuzius

„Der Mensch hat dreierlei Wege, klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.“ – Konfuzius

„Erst wenn eine Mücke auf deinen Hoden landet, wirst du lernen, deine Probleme ohne Gewalt zu lösen!“ – Konfuzius


Das waren 15 der besten Zitate von Konfuzius. Wie haben Sie Euch gefallen? Lass es uns in den Kommentaren wissen. Und schaut auch auf unserer Zitate-Seite Bluequotes und bei Pinterest vorbei. Wir freuen uns auf Euch!

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Reporter mit Grenzen http://www.bluemind.tv/unterhaltung/kommentar/ken-hechtman-reporter-mit-grenzen-1012539/ http://www.bluemind.tv/unterhaltung/kommentar/ken-hechtman-reporter-mit-grenzen-1012539/#respond Tue, 05 Jun 2018 09:12:10 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12539 Die Karriere, die Ken Hechtman als Reporter hingelegt hat, ist ziemlich skurril. Der Kanadier fiel schon an der Uni auf und wurde später weltbekannt. Lest hier, welch unfassbar verrückte Aktionen sein Leben durchziehen. Ein steiniger Weg zum Reporter rgendwas muss sich Ken Hechtman schon dabei gedacht haben damals, 1987 – als Frischling, der erst ein [...]

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Die Karriere, die Ken Hechtman als Reporter hingelegt hat, ist ziemlich skurril. Der Kanadier fiel schon an der Uni auf und wurde später weltbekannt. Lest hier, welch unfassbar verrückte Aktionen sein Leben durchziehen.

Ein steiniger Weg zum Reporter

Irgendwas muss sich Ken Hechtman schon dabei gedacht haben damals, 1987 – als Frischling, der erst ein Jahr zuvor an die Columbia University in New York gekommen war. Da hatte er nämlich sofort eine Gang gegründet, die sich AD HOC nannte: Allied Destructive Hackers of Columbia. Deren Hauptbeschäftigung war Sabotage und ähnlicher Unsinn. Die Stromversorgung von Gebäuden lahmzulegen war nur eine Aktivität. Sie zerstörten auch die Infrastruktur der Univerwaltung und diverse Einrichtungen.

Area 51 - irgendwo da unten muss der Reporter Hechtman illegal eingestiegen sein

Area 51. Irgendwo da muss der Reporter Hechtman illegal eingestiegen sein.

Und sie gruben Tunnel, beschädigten diverse Teile der Infrastruktur und stahlen, was sie in die Finger bekamen. Wichtige Dokumente, Chemikalien, alles, was nicht niet- und nagelfest war. In seinem zweiten Jahr war er beim Tunnelbuddeln irgendwie an Uran gekommen, genauer gesagt an das Isotop 238. Das schwerste Nuklid, das in größeren Mengen in der Natur vorkommt. Das hortete Hechtman – zusammen mit reinem Koffein sowie Chemikalien – in seinem Schlafsaal. Natürlich flog er dafür prompt von der Uni. Und der Weg zum Reporter war noch weit. Also versuchte er es zunächst als Anarchist und Hausbesetzer in der Lower East Side.

Einbrüche in Militäranlagen und fremde Länder

Doch war Hechtman auch ständig unterwegs. Er war besessen von dem Zwang, Missstände aufzudecken, er muss sich da schon als Reporter gefühlt haben. Allerdings als einer, der nichts publizierte. Er brach in der Yucca Flat Test Site in Nevada und der Ethan Allen Firing Range in Vermont ein. Das reichte ihm aber nicht, also enterte er auch die sagenumwobene Area 51 – selbstverständlich illegal. Nachdem er dann noch an der Hinrichtung des Attentäters von Oklahoma teilgenommen hatte, Timothy McVeigh, erfüllte sich Hechtmans Traum. Er wurde freier Reporter und arbeitete für verschiedene Magazine.

Afghanistan ist schön und gefährlich,vor allem für Reporter

Afghanistan ist schön und gefährlich,vor allem für Reporter. Quellen: Wikipedia/Officer

Das hat ihn in seinem Tun offensichtlich noch bestärkt. Kurz nach dem 11. September reiste er 2001 in Pakistan ein. Sein Ziel: Afghanistan. In Pakistan führte er Interviews mit bewaffneten Unterstützern der Taliban, ein paar Wochen später schlich er sich nach Afghanistan. Natürlich ohne Visum, das versteht sich von selbst. Doch dann wurde es auf einmal eng für den Kanadier.

Als Reporter gefangengenommen

Kaum nämlich, dass Hechtman offiziell Reporter geworden war, griffen die USA die Taliban in Afghanistan an. Er wurde von den Terroristen für einen Spion gehalten, der den Amerikanern Details aus den Interviews verraten hatte. Doch zwei kanadischen Diplomaten gelang es, die Taliban davon zu überzeugen, dass Hechtman nur Reporter war. (Was viele seiner Kollegen bekanntermaßen nicht vor einer Exekution schützte).

Trotzdem schien ihm die Lust auf das journalistische Dasein vermiest. Er wechselte in die Politik, wo er Wahlkampfmanager wurde, später ging er nach Montreal an die Uni zurück, um Computerwissenschaften zu studieren. Inzwischen lebt Hechtman in Omaha. Dort hat er sein Hobby, das Maurerhandwerk, zu seinem Beruf gemacht. Auch privates Glück ist ihm gegönnt, denn inzwischen ist er sogar verheiratet. Offenbar hatte er inzwischen genug Verrücktheiten in seinem Leben begangen.


Es gibt in der Welt des Journalismus ja immer wieder verrückte Geschichten. Kennt ihr bestimmt auch. Lasst es uns wissen – und viel Spaß bei der Diskussion!

 

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Der Schlüssel zum ewigen Leben liegt in den “Blue Zones” http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/der-schluessel-zum-ewigen-leben-liegt-in-den-blue-zones-3312552/ http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/der-schluessel-zum-ewigen-leben-liegt-in-den-blue-zones-3312552/#respond Sat, 02 Jun 2018 15:42:33 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12552 Es ist vielleicht eine der ältesten Fragen der Welt: Gibt es das ewige Leben und ist dieser Zustand überhaupt erstrebenswert? Der Mensch stellt sich diese Frage schon seit Anbeginn der Zeit und sogar in der Bibel heißt es schon, dass das ewige Leben ein Merkmal Gottes sei. Kann es aber überhaupt die “Unsterblichkeit”geben und wenn [...]

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Es ist vielleicht eine der ältesten Fragen der Welt: Gibt es das ewige Leben und ist dieser Zustand überhaupt erstrebenswert? Der Mensch stellt sich diese Frage schon seit Anbeginn der Zeit und sogar in der Bibel heißt es schon, dass das ewige Leben ein Merkmal Gottes sei. Kann es aber überhaupt die “Unsterblichkeit”geben und wenn ja, wo ist sie zu finden? Wir verraten es euch.

Die Entdeckung der „Blue Zones“

Die beiden Wissenschaftler Gianni Pes und Michel Poulain waren zwar nie auf der Suche nach dem ewigen Leben, aber als sie 2004 ein Dorf auf Sardinien fanden, kamen sie der Unsterblichkeit jedoch schon sehr nah. Die beiden untersuchten demografische und geografische Fakten in Gebieten, in denen die Einwohner deutlicher länger lebten als es die durchschnittliche Lebenserwartung in ihrer Umgebung möglich macht. Ihre Untersuchungen führten sie in ein kleines Dorf auf Sardinien in Italien. Es stellte sich heraus, dass in dem Dorf Ogliastra der Anteil der Männer, die mindestens 100 Jahre alt sind überdurchschnittlich hoch war und das machte die Wissenschaftler neugierig, wo es vielleicht noch weitere dieser Orte geben könnte. Einige dieser Orte konnten sie finden, die sie alle auf einer Weltkarte blau einzeichneten und deshalb als “Blue Zones” titulierten. Den Durchbruch mit diesen Forschungsergebnissen schaffte allerdings erst Dan Buettner, der sich der Frage widmete, was den Menschen in diesen “Blue Zones” eigentlich so ein langes Leben ermöglichte. Er untersuchte hierfür diese Hotspots und konnte mehrere Gemeinsamkeiten herausfinden, die eventuell der Schlüssel zu einem längeren Leben sein könnten.

Das Geheimnis der „Blue Zones“


Dan Buettner machte insgesamt fünf “Blue Zones” aus, die für ihn von besonderem Interesse waren. Es handelte sich dabei um folgende Orte:

  • Sardinien (Italien, insbesondere die Orte Ogliastra, Ollolai und Bargbagia)
  • Okinawa (Japan)
  • Loma Linda (Kalifornien, USA)
  • Nicoya Halbinsel (Costa Rica)
  • Icaria (Griechenland)

Jeder dieser Orte ermöglicht seinen Einwohnern nicht nur ein langes Leben, sondern gibt ihnen auch die Eigenschaft für ein gesundes Leben mit. Von 1996 bis 2016 lebten in Barbagia z.B. 20 Menschen, die älter als 100 Jahre waren, was bis heute noch Weltrekord ist. Auf Icaria gibt es wiederum den höchsten Anteil der Einwohner eines Ortes, der älter als 90 ist. Jeder Dritte wird dort mindestens so alt und gleichzeitig besitzen die Einwohner ein um 20 Prozent geringeres Risiko, an Krebs zu erkranken bzw. eine um 50 Prozent geringere Wahrscheinlichkeit, an einem Herzleiden zu erkranken. Demenzkrankheiten kommen in diesen Orten ebenfalls so gut wie nie vor.

Die Frage blieb also, warum die Einwohner dieser Orte so lange und gesund lebten und Dan Buettner konnte einige Geimsamkeiten entdecken. Kurz gesagt lebt man dann länger, wenn man sich gesund ernährt, viel Sport treibt und in einer liebevollen Gemeinschaft lebt. Aber was genau bedeuten viel Sport und eine gesunde Ernährung?

Die Einwohner der fünf “Blue Zones” machen es vor. In der Regel geht keiner der Menschen in diesen Orten in ein Fitnessstudio oder treibt regelmäßig Ausdauersport. Stattdessen haben die Menschen nur einen aktiven Lebensstil, was dazu führt, dass sie lieber das Fahrrad anstatt das Auto nutzen; die Treppen nach oben laufen anstatt in den Fahrstuhl zu steigen oder einfach viel Zeit mit Gartenarbeit verbringen. Die Ernährung unterscheidet sich ebenso von der in der westlichen Welt geprägten Ernährungsweise. Man isst in diesen Orten nur wenig Fleisch, viele Hülsenfrüchte und Nüsse und trinkt nur wenig Alkohol. Auf Sardinien isst man dazu noch häufig Ackerbohnen, denen man eine gesundheitsfördernde Wirkung zuspricht. Ob das allerdings schon ausreicht, um die hohe Lebenserwartung zu erklären, konnte noch nicht eindeutig bestimmt werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit besitzen die Einwohner der fünf “Blue Zones” auch eine genetische Disposition, die ihnen ein langes Leben ermöglicht aber hierfür wären noch weitere Forschungen notwendig.


Was sagt ihr aber zu den “Blue Zones”? Worin seht ihr deren Glück so lange und gesund leben zu können und würdet ihr gern ewig leben? Schreibt uns eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare und lasst uns diskutieren. Wir freuen uns auf euch.

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Der Sonnenkönig befahl: Frauen nach Neufrankreich http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-sonnenkoenig-befahl-frauen-nach-neufrankreich-1112472/ http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-sonnenkoenig-befahl-frauen-nach-neufrankreich-1112472/#respond Thu, 31 May 2018 15:44:11 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12472 Zu Zeiten Ludwig XIV. war „la Nouvelle France“, also das überseeische Neufrankreich in Nordamerika, ziemlich dünn besiedelt. Die Karte im Artikel stammt von 1650 und lässt die Leere erahnen. Da hatte der Sonnenkönig eine Idee, um der menschenarmen Region auf die Beine zu helfen. Neufrankreich brauchte Frauen im gebärfähigen Alter as „Neufrankreich“ genannte Gebiet war [...]

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Zu Zeiten Ludwig XIV. war „la Nouvelle France“, also das überseeische Neufrankreich in Nordamerika, ziemlich dünn besiedelt. Die Karte im Artikel stammt von 1650 und lässt die Leere erahnen. Da hatte der Sonnenkönig eine Idee, um der menschenarmen Region auf die Beine zu helfen.

Neufrankreich brauchte Frauen im gebärfähigen Alter

Das „Neufrankreich“ genannte Gebiet war eine Region, die im heutigen Kanada liegt. Noch Mitte des 17. Jahrhunderts lebten hier einige französischstämmige Trapper, Soldaten und Priester. Die Landwirtschaft kam gerade erst auf, die wenigen Frauen, die es gab, hatten kaum eine sinnvolle Beschäftigung. Das bedeutete, dass es viel mehr Männer als Frauen gab, und das, obwohl die Gegend sowieso kaum Menschen aufwies. Am Hofe des Sonnenkönigs wollte man diesen Missstand nicht hinnehmen. Also ersann man in Versailles einen Plan. 

Neufrankreich kurz vor der Entsendung der Königstöchter

Neufrankreich kurz vor der Entsendung der Königstöchter

Neufrankreich war wichtig für Louis Quatorze, er wollte die Vorherrschaft in Übersee nicht kampflos an die Briten abtreten. Und er wollte das Gebiet ausdehnen – was ihm langfristig auch gelingen sollte, um das vorwegzunehmen. Doch dafür brauchte die Region zunächst kein Land, sondern erst einmal Menschen, die das Land später würden besetzen können. Mit einem Wort: der Sonnenkönig wollte für Nachwuchs sorgen. Nicht direkt durch ihn, das hätte selbst ihn wohl überfordert. Nein, am Hofe schmiedete man den Plan, 800 junge Französinnen nach Amerika zu transportieren. Die meisten von ihnen waren zwischen 16 und 25 Jahre alt.

Die Töchter des Sonnenkönigs

Das Auswanderungsprogramm dauerte von 1663 bis 1673, die „Töchter des Königs“ landeten überwiegend in Montreal, Québec und Trois-Rivières an. Der Zeitpunkt war allerdings etwas heikel, da just 1663 die Irokesenkriege einsetzten, die bis 1701 jeden zehnten Franzosen das Leben kosteten, insgesamt wohl bis zu 300 Männer. Die amerikanischen Ureinwohner erhielten ihre Waffen oft von den Engländern. Für Louis XIV. ein Grund mehr, die Region schnell zu besiedeln. Als Anreiz erhielten die Frauen eine Mitgift. Wenn sie dann in Amerika heirateten, legte der Staat noch ein paar Kühe, Schafe und Hühner obendrauf.

Ankunft der Töchter in Neufrankreich

Ankunft der „Töchter des Königs“ in Neufrankreich

Doch wer waren die Königstöchter? Die meisten stammten aus Paris – und aus armen oder besonders kinderreichen Familien. Auch Waisen befanden sich darunter. Einige Frauen wurden direkt an bestimmte Frankokanadier vermittelt, etwa Adlige oder Armeeoffiziere. So hoffte der König, dass die Frauen sich aufgrund der sozialen Stellung schnell verheiraten und schwängern lassen würden. Ein wichtiges Kriterium stellte die Gesundheit dar, um die harte Arbeit in Übersee durchzustehen. Und auch eine gewisse moralische Reinheit war vonnöten, die Kolonialbehörden hatten das zu überprüfen. Denn nicht jede Frau gehörte nach damaliger Ansicht in die Neue Welt.

Auswirkungen bis heute

Etwa 737 Frauen heirateten in Neufrankreich, die meisten bekamen Kinder. Nach acht Jahren wurde das Programm eingestellt, 1673 noch einmal für kurze Zeit wieder aufgenommen. Bereits da zählte Neufrankreich etwa doppelt so viele Einwohner wie zehn Jahre zuvor. Wissenschaftler nehmen heute sogar an, dass zwei Drittel aller Frankokanadier von den Töchtern des Sonnenkönigs abstammen.


Im Laufe der Geschichte wurden schon viele Menschen von Diktatoren und Herrschern deportiert. Wie seht ihr das? Trifft der Begriff auch auf die Töchter des Königs zu? Lasst es uns wissen – und viel Spaß bei der Diskussion!

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30 großartige Zitate http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/30-grossartige-zitate-3912491/ http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/30-grossartige-zitate-3912491/#respond Tue, 22 May 2018 09:12:39 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12491 Für Euch sind wir immer wieder auf der Suche nach spannenden und inspirierenden Zitaten. Manchmal widmen wir uns Menschen wahrer Größe, wie Buddha, dem Dalai Lama oder Albert Einstein. Aber Ihr findet bei uns auch Sprüche zu Geld, Freiheit und vielen anderen Themen. Doch heute haben wir Euch einfach eine bunte Sammlung großartiger Sprüche über [...]

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Für Euch sind wir immer wieder auf der Suche nach spannenden und inspirierenden Zitaten. Manchmal widmen wir uns Menschen wahrer Größe, wie Buddha, dem Dalai Lama oder Albert Einstein. Aber Ihr findet bei uns auch Sprüche zu Geld, Freiheit und vielen anderen Themen. Doch heute haben wir Euch einfach eine bunte Sammlung großartiger Sprüche über alles mögliche. Seid gespannt und lasst Euch erleuchten!

Tolle Sprüche voller Weisheit

„Die Reise ist zu Ende, wenn zwei Liebende sich finden.“ – William Shakespeare

„Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.“ – Bertolt Brecht

„Es hat sich bewehrt, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.“ – Alfred Polgar

„Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen.“ – Konfuzius

„Vergiss nicht – man benötigt nur wenig, um ein glückliches Leben zu führen.“ – Marc Aurel

„Suche von den Dingen, die du hast, die besten aus und bedenke dann,wie eifrig du nach ihnen gesucht haben würdest, wenn du sie nicht hättest.“ – Marc Aurel

„Manche Leute verstehen unter Verschwiegenheit, dass sie die ihnen anvertrauten Geheimnisse nur hinter vorgehaltener Hand weitererzählen.“ – Marc Aurel



„Wer begriffen und verinnerlicht hat, wie Gefühle und Entscheidungen funktionieren, der hat eine schier unbegrenzte Entwicklungsmöglichkeit in jeder Beziehung.“ – Martin Vogel

„Die Liebe stirbt nie eines natürlichen Todes. Sie stirbt, weil wir es nicht verstehen, ihre Quelle zu speisen.“ – Anaïs Nin

„Die Liebe ist Sehnsucht, und gestillte Sehnsucht vergeht.“ – Hans Christian Andersen

„Übergangslösungen sind Untergangslösungen.“ – Helmut Qualtinger

„Wer die Hände in den Schoß legt, muss nicht zwangsläufig untätig sein.“ – Giacomo Casanova

„Man muss denken, wie die wenigsten und reden wie die meisten.“ – Arthur Schopenhauer

„Einsamkeit, verbunden mit einem klaren, heiteren Bewusstsein ist, ich behaupte es, die einzig wahre Schule für einen Geist von edlen Anlagen.“ – Gottfried Keller

„Die Talente sind oft gar nicht so ungleich, im Fleiß und im Charakter liegen die Unterschiede.“ – Theodor Fontane

„Gewissen: die innere Stimme, die uns warnt, weil jemand zugucken könnte.“ – Henry Louis Mencken



„Deine Aufgabe besteht nicht darin, die Liebe zu suchen, sondern in Dir selbst alle Schranken zu finden, die du gegen sie aufgerichtet hast.“ – Rumi

„Wenn wir verstehen, dass wir das, wonach wir uns zutiefst sehnen, niemals in einem Objekt, einer Substanz, einer Aktivität, einer Beziehung oder einem Zustand finden können, verliert unser Sehnen ganz selbstverständlich und mühelos seine Richtung und Dynamik, fließt zurück in seine Quelle und wird als die Freude offenbart, nach der wir gesucht haben.“ – Rupert Spiras

„Die Zeit verlängert sich für diejenigen, die sie zu nutzen verstehen.“ – Leonardo da Vinci

„Wer sich selbst besiegt, ist stark.“ – Laotse

„Die beharrlich konzentrierte Aufmerksamkeit ist das sichere Merkmal eines bedeutenden Geistes, während Übereilung, Verwirrung und Unruhe die ewigen Symptome schwacher Charaktere sind.“ – Philip Dormer Stanhope Chesterfield

„Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt, offenbart sie dessen Schönheit. Wenn sie etwas Schmerzvolles berührt, wandelt sie es um und heilt es.“ – Jörg Dierkes

„Leben – es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren nur.“ – Oscar Wilde



„Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.“ – Heraklit von Ephesus

„Ich werde lieber für das gehasst, was ich bin, als für das geliebt zu werden, was ich nicht bin.“ – Kurt Cobain

„Suche die Wahrheit in den Fakten.“ – Deng Xiaoping

„Gott hat die Esel geschaffen, damit sie dem Menschen zum Vergleich dienen können.“ – Heinrich Heine

„Nie dürft Ihr so tief sinken, von dem Kakao, durch den man Euch zieht, auch noch zu trinken.“ – Erich Kästner

„Wer auf Rache aus ist, der grabe zwei Gräber!“ – Konfuzius

„Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft“ – Bertolt Brecht


Das waren mal wieder 30 großartige Zitate. Hat Euch unsere Auswahl gefallen? Dann schaut doch mal auf unserer Zitate-Seite Bluequotes und bei Pinterest vorbei. Vermisst Ihr Euer Lieblingszitat? Dann schreibt uns doch gern in die Kommentare und wir nehmen es mit auf.

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Diese Strategiespiele entführen den Spieler in historische Szenarien http://www.bluemind.tv/sonstiges/diese-strategiespiele-entfuehren-den-spieler-in-historische-szenarien-1712525/ http://www.bluemind.tv/sonstiges/diese-strategiespiele-entfuehren-den-spieler-in-historische-szenarien-1712525/#respond Mon, 21 May 2018 20:07:17 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12525 Wer sein Gehirn beim Spielen auf Trab halten will, der fährt mit Strategiespielen gut. Noch besser wird die Sache, wenn der gewählte Titel nicht nur taktische Meisterleistungen erfordert, sondern auch noch ein historisches Setting hat. Hier kommt eine Liste an historischen Strategie-Games, die man unbedingt gespielt haben sollte! Age of Empires III Noch ein dritter [...]

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Wer sein Gehirn beim Spielen auf Trab halten will, der fährt mit Strategiespielen gut. Noch besser wird die Sache, wenn der gewählte Titel nicht nur taktische Meisterleistungen erfordert, sondern auch noch ein historisches Setting hat. Hier kommt eine Liste an historischen Strategie-Games, die man unbedingt gespielt haben sollte!

Age of Empires III

Noch ein dritter Teil einer bekannten Serie: Age of Empires III erschien bereits im Jahr 2005 für Windows und Mac, überzeugte damals aber die Fachpresse durch seine überwältigend animierten Szenarien, die historisch angehauchten Settings und den taktischen Tiefgang. Auch der Soundtrack wurde durchgehend gelobt. Das Sammeln von Ressourcen wie Holz, Nahrung, Münzen und Erfahrungspunkten erlaubte noch deutlich mehr Tiefgang als in den Vorgängern. Wieso gerade der dritte Teil hervorgehoben werden soll? Weil nach dem Remake von Teil Eins für die nahe Zukunft auch eine Definitive Edition von Age of Empires III angekündigt worden ist. Strategie-Freunde freuen sich schon jetzt drauf.

Rome: Total War

Rome: Total War ist ein Strategiespiel, das 2004 veröffentlicht wurde und damals für allerhand Aufsehen sorgte: Die Kombination aus rundenbasiertem und Echtzeit-Gameplay überzeugte Kritiker und Spieler und besonders der historische Kontext wurde positiv aufgenommen. Im 3. Jahrhundert vor Christus übernimmt der Spieler die Kontrolle über eine der damaligen Regionalmächte (Römische Republik, Seleukidenreich, usw.) und hilft dieser dabei, zu einer Großmacht aufzusteigen. Hierzu wählt er diplomatische oder militärische Mittel. Während Verwaltungsaufgaben und Aufbau der Armee im Runden-Modus geschehen, wechselt das Spiel beim Aufeinandertreffen zweier Armeen in eine Echtzeit-Ansicht. Rome: Total War überzeugt auch noch heute und der im Jahr 2013 veröffentlichte Nachfolger Total War: Rome II ebenso.

Sparta: War of Empires

Entwickler Plarium hat sich in der Vergangenheit einen Namen mit Spielen wie Stormfall: Age of War und Pirates: Tides of Fortune gemacht, aber kein anderer Titel glänzt mit so viel historischer Raffinesse wie Sparta: War of Empires. Das Epos spielt im antiken Griechenland des 5. Jahrhunderts vor Christus, zu einem Zeitpunkt als die Griechen von Xerxes und seiner persischen Armee bedroht waren. Nur mit dem richtigen Mix aus Strategie, Politik und militärischer Durchschlagskraft können die Spieler die Niederlage abwenden und dabei Teil der spartanischen Armee werden. Städte errichten, Ressourcen sammeln, die eigene Armee ausbilden – Sparta: War of Empires bietet genau das, wonach sich Fans von historischen Spielen sehnen.

Cossacks 3

Die vom ukrainischen Entwickler GSC Game World entwickelte Serie Cossacks ist eine Strategiereihe, die sich sehr nahe an der realen europäischen Geschichte anlehnt. Bisher sind sechs Teile erschienen, der neueste davon ist Cossacks 3, der seit September 2016 erhältlich ist. Das Game ist eine Neuauflage des Original-Spiels mit neuen Inhalten, verbessertem Gameplay und deutlich überarbeiteter Grafik. Die historischen Echtzeit-Schlachten bringen den Spielern die kriegerischen Konflikte Europas näher und überzeugen durch ihren ausgewogenen Anteil an Taktik und Action.

Auf in die Schlacht

Strategiespiele halten wie kein anderes Genre den Kopf fit und entführen den Spieler in faszinierende Settings mit alten Kulturen, mächtigen Armeen und großen Helden. Zwar gibt es immer wieder schlechte Vertreter, aber die hier vorgestellten Titel sollten jeden Kommandeur und Diplomaten glücklich machen. Stellt sich noch die Frage, ob man lieber mit Diplomatie oder Waffengewalt versuchen soll, die Oberhand über den Gegner zu gewinnen. Fest steht: Ohne Köpfchen und taktisches Geschick kommt man hier nicht weit. Dafür fühlt es sich dann aber auch umso besser an, wenn man siegreich vom Schlachtfeld zieht.

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Point Nemo – der einsamste Ort der Welt http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/point-nemo-der-einsamste-ort-der-welt-4512480/ http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/point-nemo-der-einsamste-ort-der-welt-4512480/#respond Mon, 21 May 2018 14:05:45 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12480 Bei mehr als sieben Milliarden Einwohnern auf der Erde fällt es einem schon schwer, zu glauben, es gäbe einen Ort, auf dem man absolut einsam ist. Tatsächlich gibt es sogar mehrere dieser Plätze auf unserem Planeten. Der einsamste Ort der Welt ist dabei der sogenannte “Point Nemo”. Wo dieser Punkt liegt und warum man dort [...]

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Bei mehr als sieben Milliarden Einwohnern auf der Erde fällt es einem schon schwer, zu glauben, es gäbe einen Ort, auf dem man absolut einsam ist. Tatsächlich gibt es sogar mehrere dieser Plätze auf unserem Planeten. Der einsamste Ort der Welt ist dabei der sogenannte “Point Nemo”. Wo dieser Punkt liegt und warum man dort so einsam wäre, erfahrt ihr hier.

Die Pole der Unzulänglichkeit

Dank der Vermessung der Welt war es Wissenschaftlern möglich, die genaue Entfernung zweier Orte zueinander zu bestimmen. Natürlich gibt es dabei Orte auf der Erde, die weiter entfernt von anderen belebteren Orten liegen und deshalb “einsamer” sind. Nimmt man beispielsweise die bewohnte Insel Tristan da Cunha im Südatlantik, so braucht man von dort bis zur nächsten bewohnten Insel (Saint Helena) mehr als 2.000 Kilometer bzw. sogar mehr als 2.400 Kilometer bis zum nächsten Festland (Südafrika). Gemessen an dieser Entfernung ist Tristan da Cunha der einsamste bewohnte Ort der Welt.

Noch einsamer ist nur die unbewohnte norwegische Bouvetinsel im Südatlantik. Deren nächste bewohnte Insel ist das 2.200 Kilometer entfernte Tristan da Cunha und das südafrikanische Festland liegt sogar mehr als 2.500 Kilometer entfernt

Der Pazifische Pol der Unzulänglichkeit: Point Nemo

Die Lage des Point Nemo im Südpazifik dargestellt auf der Erdkugel.

Die Lage des Point Nemo im Südpazifik. Quelle: Timwi, Wikipedia

Es gibt allerdings einen Ort auf der Welt, der noch einsamer ist als die Insel Tristan da Cunha und der liegt im pazifischen Ozean. Zwar gibt es dort keine Landmasse aber mit einer Entfernung von 2.688 Kilometer bis zum nächsten Festland ist dieser als “Point Nemo” bekannte Ort der einsamste Fleck auf unseren Planeten. Benannt ist dieser Ort nach dem lateinischen Wort für “Niemand” und ist eine Referenz auf Captain Nemo aus dem berühmten Werk von Jules Verne.

Der Point Nemo ist dabei so einsam, dass die am nächsten gelegenen Menschen die Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS sind, die sich bei einem direkten Überflug nur circa 400 Kilometer entfernt befinden. Weil dieser Ort jedoch soweit vom nächsten Festland entfernt ist, wird er mittlerweile auch als Weltraumfriedhof für nicht mehr benötigte Satelliten und Weltraumstationen benutzt. Diese werden gezielt über das Gebiet gebracht, um dann beim Eintritt in die Atmosphäre das Risiko so gering wie möglich zu halten auf bewohntem Gebiet oder einer Schifffahrtsroute abzustürzen.


Was sagt ihr zum Point Nemo? Würdet ihr euch gern einmal so weit von jeglicher Zivilisation entfernen oder bevorzugt ihr lieber die Gesellschaft anderer Menschen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare

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Televangelismus – mehr Geld, mehr Gott http://www.bluemind.tv/unterhaltung/film-und-tv/televangelismus-mehr-geld-mehr-gott-1612447/ http://www.bluemind.tv/unterhaltung/film-und-tv/televangelismus-mehr-geld-mehr-gott-1612447/#respond Thu, 17 May 2018 09:12:16 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12447 Dass das Fernsehen nicht immer nur Gutes zeigt, ist bekannt, und der amerikanische Televangelismus ist hier ein warnendes Beispiel. Manche Fernsehprediger haben mit diesem Format unheimlich viel Geld gemacht – und gleichzeitig viel Hass verbreitet. Televangelismus ist in den USA völlig normal ielleicht hat man sich Oral Roberts, eins der Gesichter des Televangelismus, als einen [...]

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Dass das Fernsehen nicht immer nur Gutes zeigt, ist bekannt, und der amerikanische Televangelismus ist hier ein warnendes Beispiel. Manche Fernsehprediger haben mit diesem Format unheimlich viel Geld gemacht – und gleichzeitig viel Hass verbreitet.

Televangelismus ist in den USA völlig normal

Vielleicht hat man sich Oral Roberts, eins der Gesichter des Televangelismus, als einen glücklichen Mann vorstellen müssen. Den Fernsehprediger hat der Herr 2009 zu sich gerufen und heute sitzt Roberts vermutlich zur Linken Gottes, weil der Platz zur Rechten ja bereits besetzt ist. Wobei Roberts, wenn man ganz ehrlich ist, sein irdisches Dasein auch schon recht paradiesisch gestaltet hat. Am nötigen Kleingeld hat es ihm jedenfalls nicht gefehlt denn Roberts hat ganz schön Kasse gemacht im Namen des Allmächtigen.

Das ist das Wesen des Televangelismus. Die TV-Prediger wissen genau, dass es vor allem die eher ungebildeten Landbewohner sind, die ihnen auf den Leim gehen. Es sind unter dem Strich dieselben Menschen, die glauben, dass Fox News die reine Wahrheit gepachtet hat und dass Donald Trump ihnen die Jobs zurückbringen wird. Nur: Ihren Glauben kann man den Menschen nicht vorwerfen (politische Haltungen dafür schon). Vorwerfen muss man diesen fundamentalistischen Fernsehpfarrern, dass sie ihren gutgläubigen Zuschauern den letzten Penny abknöpfen.

Gesichter des Televangelismus mit Oral Roberts, Zweiter von rechts

Gesichter des Televangelismus mit Oral Roberts, Zweiter von rechts.

 

Der Televangelismus ist das Gegenteil der Barmherzigkeit

Prinzipiell läuft es immer gleich ab, ob die Prediger jetzt Oral Roberts heißen, Billy Graham, Pat Robertson oder Ted Haggart. Für mehr Geld gibt es auch mehr Gott, erzählen sie den vielen Zuschauern in ihren, nun ja, Shows. Also spenden die armen Seelen auch noch ihr letztes Hemd, weil den Armen ja am Ende Gerechtigkeit widerführe. Stichwort Bibel und so. Was die TV-Priester dabei verschweigen, ist, dass sie selbst gar nicht daran glauben, gar nicht daran glauben können. All die Millionen, die sie ihren Opfern abknöpfen, sprechen ja gegen dieses Prinzip. Und einer der dreistesten unter ihnen war Oral Roberts.

Der hatte sich irgendwann ein solches Standing erarbeitet, dass es nahezu egal war, was er den Leuten erzählte. Sie spendeten ja doch. Einmal bat er sie um die bescheidene Gabe von acht Millionen Dollar. Würde die TV-Gemeinde diese geringe Summe nicht aufbringen, so würde der Allmächtige höchstpersönlich Roberts einfach töten! Es kamen neun Millionen zusammen. Nehmt es den Armen und gebt es den Reichen, der Televangelismus ist das Gegenteil der Barmherzigkeit.

Der Televangelismus als Satire

Oral Roberts und Co. steckten und stecken das viele Geld in angeblich gottgewollte evangelikale Universitäten, Kirchen und dergleichen mehr. Und natürlich landet viel davon in den eigenen Taschen. Das ist in sich schon satirisch. Um dem Prinzip den Spiegel vorzuhalten, hat der TV-Komiker John Oliver – gebürtiger Brite – vor einigen Jahren ein Exempel statuiert. Er gründete in seiner Show „Last Week Tonight“ die eingetragene Kirche Our Lady of Perpetual Exemption. Reiner Nonsens. Doch die eher liberalen Zuschauer spendeten eine exorbitante Summe, Oliver löste die Kirche kurz darauf wieder auf. Den Gewinn spendete er.

Ansonsten tut sich der offene Teil der Amerikaner schwer mit dem Televangelismus. Die Bands Iron Maiden und Genesis haben kritische Songs dazu gemacht („Holy Smoke“ bzw. „Jesus He Knows Me“). Die lustigsten und treffendsten Titel kamen allerdings von Frank Zappa. „Jesus Thinks You’re a Jerk”, „Dumb All Over” und „Heavenly Bank Account” zielten genau auf das Problem. Auch ein paar Spielfilme sind als Parodie auf den Televangelismus entstanden. Es steht nicht zu vermuten, dass Oral Roberts und Kollegen jemals diese Songs gehört oder die Filme gesehen hätten. Und selbst wenn. Ihr Glaube an sich selbst war und ist unerschütterlich – und ihre Gier nach dem angeblich so schnöden Mammon unersättlich.


Fanatismus ist immer ungut, soweit dürften wir sicher übereinstimmen. Was für ähnliche Beispiele fallen euch hierzu so ein? Lasst es und wissen – und viel Vergnügen beim Diskutieren!

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Vom Obdachlosen zum Milliardär: So entstand das erste Paul Mitchell-Shampoo http://www.bluemind.tv/sonstiges/vom-obdachlosen-zum-milliardaer-so-entstand-das-erste-paul-mitchell-shampoo-2212465/ http://www.bluemind.tv/sonstiges/vom-obdachlosen-zum-milliardaer-so-entstand-das-erste-paul-mitchell-shampoo-2212465/#respond Mon, 14 May 2018 19:47:22 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=12465 Heute ist er Multimilliardär, doch der Weg dahin war steinig. Die Rede ist von John Paul DeJoria, dem Mitbegründer einer der bekanntesten Haarpflegemarken der Welt. John Paul DeJoria: schwieriger Anfang ls er zwei Jahre alt war, hatten sich DeJorias Eltern bereits getrennt, und er lebte bei seiner alleinerziehenden Mutter. Schon als Kind nahm er kleine [...]

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Heute ist er Multimilliardär, doch der Weg dahin war steinig. Die Rede ist von John Paul DeJoria, dem Mitbegründer einer der bekanntesten Haarpflegemarken der Welt.

John Paul DeJoria: schwieriger Anfang

Als er zwei Jahre alt war, hatten sich DeJorias Eltern bereits getrennt, und er lebte bei seiner alleinerziehenden Mutter. Schon als Kind nahm er kleine Jobs an, um die Familie finanziell zu unterstützen. Als er erwachsen war, begann er eine Karriere im Marketing, doch obwohl er seine Arbeit erfolgreich erledigte, wurde er von seinen Arbeitgebern nach wenigen Jahren gekündigt, unter anderem bei der Haarpflegemarke Redken. Auch seine Beziehung ging in die Brüche – DeJoria stand vor dem Nichts.

Doch dieser Tiefpunkt wurde zum Wendepunkt in seinem Leben: 1980 gründete er mit einem Startkapital von geschätzten 700 Dollar zusammen mit dem bekannten schottischen Friseur Paul Mitchell das Unternehmen „John Paul Mitchell Systems“ für Haarpflegeprodukte. In den Gründungsjahren lebte er mit seinem Sohn auf der Straße in einem Auto. Wie es die Legende will, stand auch kein Geld für die Vermarktung der Ware zur Verfügung, weshalb die beiden Unternehmer den Friseuren ihre Shampoos und Conditioner kostenlos zum Probieren zur Verfügung stellten. Gefielen sie ihnen nicht, mussten sie sie auch nicht bezahlen.

Das Unternehmen wird erfolgreich

Um ihre Produkte an den Mann zu bringen, zogen DeJoria und Mitchell persönlich von Salon zu Salon. Das Modell funktionierte und machte John Paul Mitchell Systems zu einem der am schnellsten wachsenden Unternehmen in den Vereinigten Staaten. Heute sind die Pflegeprodukte nicht mehr nur beim Friseur erhältlich, sondern auch in Onlineshops wie Easy Cosmetic oder in der Drogerie.


Bildrechte: Flickr Paul Mitchell Hair Stylist Michael Dorausch CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Paul Mitchell baute 1985 auf Hawaii eine Farm für Haselwurz (Awapuhi) auf, eine Art Ingwer, die einen wichtigen Bestandteil der Paul Mitchell Shampoos ausmacht. Nur vier Jahre später starb er an Krebs und wurde auf Hawaii beerdigt. Seine Unternehmensanteile erbte sein Sohn Angus.

Heute Multimilliardär

DeJoria hingegen lebt noch, er ist jetzt 74 Jahre alt. Gemeinsam mit Angus Mitchell führt er das Unternehmen weiter. Er wurde Mitbegründer der Paul Mitchell Schools, die Friseure, Kosmetiker und Barbiere ausbilden. Heute gibt es laut eigener Aussage mehr als 100 Standorte. Außerdem war DeJoria in der Filmindustrie tätig und gründete „Patrón Spirits International“, ein ebenfalls erfolgreiches Unternehmen mit dem Anspruch, den besten Tequila der Welt zu verkaufen. Im Januar dieses Jahres stimmte Bacardi zu, Patròn Spirits International für den Preis von 5,1 Milliarden US-Dollar zu kaufen. Das Forbes Magazine beziffert DeJorias Vermögen auf 4,3 Milliarden US Dollar.

Dem Milliardär ist es wichtig, etwas zurückzugeben. Er ist bekannt dafür, große Summen an soziale Projekte insbesondere für hungernde Kinder zu spenden. Zum Beispiel versprach er 2011 gemeinsam mit Bill Gates, die Hälfte seines Einkommens an gute Zwecke zu spenden. Von einem solchen Erfolg konnte er als Kind schließlich selbst nur träumen.

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