bluemind.tv http://www.bluemind.tv Nachrichten, die wirklich interessant sind! Thu, 18 Jan 2018 09:12:44 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.1 67669637 Schiffbruch mit Hai – ein unfassbarer Rekord http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/rekord-allein-auf-hoher-see-4411899/ http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/rekord-allein-auf-hoher-see-4411899/#respond Thu, 18 Jan 2018 09:12:44 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11899 Das Reich der Mitte ist ein Land, in dem sich Rekord an Rekord reiht. In China gibt etwa es die längste Eisenbahnbrücke der Welt (165 Kilometer), die größte Shopping-Mall (zehnmal größer als das KeDeWe), es wird am meisten konsumiert (Autos, Schuhe, T-Shirts) und getüftelt, was die weltweit höchste Zahl an Patentanmeldungen zeitigt. Und, und, und, [...]

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Das Reich der Mitte ist ein Land, in dem sich Rekord an Rekord reiht. In China gibt etwa es die längste Eisenbahnbrücke der Welt (165 Kilometer), die größte Shopping-Mall (zehnmal größer als das KeDeWe), es wird am meisten konsumiert (Autos, Schuhe, T-Shirts) und getüftelt, was die weltweit höchste Zahl an Patentanmeldungen zeitigt. Und, und, und, die Rekorde sind zahllos.

Ein unglaublicher Rekord

Der verrückteste Rekord aber ist mit Sicherheit der des Chinesen Poon Lim, der als Steward auf dem britischen Handelsschiff Ben Lomond diente, das am 23. November 1942 vom deutschen U-Boot U 172 mit Torpedos versenkt wurde, etwa 1.200 Kilometer östlich des Amazonasdeltas im Atlantik auf dem Weg von Kapstadt nach Surinam.

Lim überlebte als einziges der 53 Besatzungsmitglieder und hielt die ersten Stunden im Meer dank Rettungsweste durch. Dann, nach Stunden, gelang es ihm, in ein vom Torpedobeschuss freigesetztes Rettungsboot der „Ben Lomond“ zu klettern.

Südatlantik - Rekord allein auf offener See

Der Südatlantik ist riesig, Lim hätte überall hin treiben können. Quelle: Wikipedia/NASA

An Bord war Trockenbrot und Wasser – zu wenig, um auf offener See nicht verrückt zu werden. Also beschloss Lim irgendwann, einen kleinen Hai zu fangen, was ihm tatsächlich gelang. Später erzählte er, er habe das Blut der Haileber sofort getrunken, da er tagelang keine Flüssigkeit mehr zu sich genommen hatte. Das übrige Haifleisch schnitt er in Scheiben und ließ es von der Sonne trocknen.

Schiffe passierten Lims Floß und ignorierten ihn

Lim musste komplett verzweifeln, erst recht, wenn man bedenkt, dass auf seiner Irrfahrt drei Schiffe an ihm vorüberfuhren, ohne ihn an Bord zu nehmen. Abwechselnd kämpfte er gegen die Auswirkungen des Sonnenbrands, gegen die Seekrankheit – und mit jedem gesichteten Schiff auch gegen die Agonie, die sich seiner bemächtigte.

Poon Lim

Poon Lim auf seinem Floß, gezeichnet von 133 Tagen der Entbehrung. Quelle: Wikipedia/National Geographic

Nach 133 Tagen nahm die Odyssee ein glückliches Ende. Brasilianische Fischer entdeckten Lims Floß und retteten den Chinesen. Neun Kilogramm Körpergewicht hatte er verloren, doch im Krankenhaus fand er bald vollständige Genesung. Noch auf dem Sterbebett sagte Lim, dass er hoffe, niemand müsse seinen Rekord jemals brechen. Er starb im Januar 1991 in New York, wohin er nach seiner schicksalhaften Irrfahrt emigrierte.


Verrückte Geschichte, nicht? Vielleicht habt ihr ja auch schon mal Heldensagen gelesen von Menschen, die unter extremen Bedingungen um ihr Leben gekämpft haben. Sprecht darüber!

Quelle: Wikipedia/Hermitage Paintings

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Thomas Stevens – der erste Mensch, der mit dem Fahrrad die Welt umrundete http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/thomas-stevens-der-erste-mensch-der-mit-dem-fahrrad-die-welt-umrundete-2411881/ http://www.bluemind.tv/life-and-style/reise/thomas-stevens-der-erste-mensch-der-mit-dem-fahrrad-die-welt-umrundete-2411881/#respond Tue, 16 Jan 2018 09:12:24 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11881 Was heute sicherlich keine Schlagzeile mehr wert wäre, sorgte im 19. Jahrhundert für beeindruckte Gesichter. Dem Briten Thomas Stevens gelang es, als erster Mensch die Erde nur mit einem Fahrrad zu umrunden. Wie ihm das gelang und was er dabei erlebte, erfahrt ihr hier. Der Weg eines Träumers ls Thomas Stevens am 24. September 1854 [...]

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Was heute sicherlich keine Schlagzeile mehr wert wäre, sorgte im 19. Jahrhundert für beeindruckte Gesichter. Dem Briten Thomas Stevens gelang es, als erster Mensch die Erde nur mit einem Fahrrad zu umrunden. Wie ihm das gelang und was er dabei erlebte, erfahrt ihr hier.

Der Weg eines Träumers

Zeichnung von Thomas Stevens

Thomas Stevens auf seinem Hochrad, Quelle: Wikipedia, Autor unbekannt.

Als Thomas Stevens am 24. September 1854 in Großbritannien geboren wurde, war er der älteste Sohn einer Arbeiterfamilie. Schon früh zeichnete sich ab, dass er den Sport liebte und in ihm ein kleiner Abenteurer und Literat steckte. Sein Vater wanderte schon früh allein in die USA aus und der Rest der Familie sollte bald folgen. Doch bevor es dazu kam, erkranke Thomas Stevens Mutter schwer und der Vater zog zurück zur Familie.

1871 war es jedoch soweit, das Stevens selbst genug Geld gespart hatte, um alleine in die USA auszuwandern und so packte er all seine Sachen und fuhr mit dem Schiff in das Abenteuer. Zwei Jahre später gelang es auch seinen Eltern und seinen Brüdern auszuwandern, allerdings hielt es Thomas Stevens nie lang bei seiner Familie, sodass er nach kurzer Zeit weiter nach San Francisco zog und dort das Fahren auf dem Hochrad, einer der ersten Formen des Fahrrads, lernte.

Die erste Weltumrundung auf dem Rad

Ohne es selbst zu wissen, begann die erste Weltumrundung mit dem Fahrrad für Thomas Stevens bereits am 22. April 1884. Da entschied er sich nämlich mit dem Hochrad von der Westküste der USA an die Ostküste zu fahren – insgesamt eine Strecke von 5.953 Kilometern. 103 Tage benötigte er, um in Boston anzukommen aber als er einmal das Radfahren für sich entdeckt hatte, machte er dort nicht halt.

Die Route von Thomas Stevens, Quelle: Wikipedia, Dravot.

Auf seiner Tour durch die USA schrieb er immer wieder Artikel für Zeitschriften, in denen er seine Erlebnisse schilderte. Hierdurch wurde der Fahrradproduzent Albert Pope auf ihn aufmerksam, der sich dazu bereit erklärte, eine Reise um den gesamten Globus für Stevens zu finanzieren, der dieses Angebot natürlich nicht abschlagen konnte. Am 09. April 1885 verließ Thomas Stevens mit seinem Rad die USA und reiste mit dem Schiff von New York bis nach Liverpool, das er am 19. April 1885 erreichte. Wenige Tage später verließ er die Stadt mit seinem Rad und fuhr von dort aus zuerst durch Europa bis er in dem Gebiet der heutigen Türkei ankam.

In Konstantinopel legte er eine kleine Pause ein, wurde dort sogar überfallen aber ließ sich nicht den Mut nehmen, weiter nach Teheran, Afghanistan und Indien zu fahren. Trotz weiterer Hindernisse gelang es Thomas Stevens Shanghai zu erreichen, von wo er mit dem Schiff weiter nach Japan fuhr. Am 17. Dezember 1886 erreichte er schlussendlich das Ziel seiner strapaziösen Reise – Yokohama.

20000 Meilen mit dem Hochrad um die Welt
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Letzte Aktualisierung am 14.01.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API


Insgesamt ca. 22.000 Kilometer ließ Thomas Stevens auf dem Fahrrad hinter sich zurück und als er mit dem Schiff wieder San Francisco erreichte, wurde er von den Bewohnern der Stadt für seine Tat bewundert und gefeiert. Später schrieb er auch ein 1.000 Seiten langes Buch, das von seinen Abenteuern auf der Reise erzählt. Was sagt ihr aber zu der Reise von Stevens? Hättet ihr euch das zu jener Zeit getraut oder wärt ihr lieber in den USA geblieben? Schreibt uns eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare. Wir freuen uns auf euch.

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Das Jahr der drei Präsidenten http://www.bluemind.tv/politik-wirtschaft/politik/jahr-der-drei-praesidenten-3611869/ http://www.bluemind.tv/politik-wirtschaft/politik/jahr-der-drei-praesidenten-3611869/#respond Thu, 11 Jan 2018 09:12:36 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11869 Im Jahr 2018 ist man ja froh, mal etwas über US-Präsidenten zu erfahren, was absolut gar nichts mit Donald Trump zu tun hat. Gehen wir zurück ins Jahr 1881, als die Vereinigten Staaten drei Präsidenten hatten. Und alle drei haben eine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen. Nicht die Kugel war tödlich ls James A. Garfield 49 [...]

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Im Jahr 2018 ist man ja froh, mal etwas über US-Präsidenten zu erfahren, was absolut gar nichts mit Donald Trump zu tun hat. Gehen wir zurück ins Jahr 1881, als die Vereinigten Staaten drei Präsidenten hatten. Und alle drei haben eine außergewöhnliche Geschichte zu erzählen.

Nicht die Kugel war tödlich

Als James A. Garfield 49 Jahre und zehn Monate nach seiner Geburt starb, hatte er durchaus Spuren in den USA hinterlassen. So war er etwa jener Präsident, der es schaffte, seinem Amt eine Machtfülle zu verleihen, die bis heute anhält. Und er war der zweite Präsident nach Abraham Lincoln, der während seiner Amtszeit ermordet wurde. Auch, wenn zwischen dem Attentat am 2. Juli 1881 und seinem Tod am 19. September desselben Jahres elf Wochen lagen. Garfields Tod war letzten Endes auf eine Kugel zurückzuführen, die nicht aus seinem Rücken entfernt werden konnte.

Schuss auf Garfield

James A. Garfield, nachdem er von der Kugel getroffen worden ist. Quelle: Wikipedia/A. Berghaus und C. Upham

Tragisch daran: Alexander Graham Bell hatte eigentlich einen Metalldetektor entwickelt, um solche Geschosse im menschlichen Körper besser aufspüren und entfernen zu können. Allerdings legten die Ärzte den Präsidenten bei der Untersuchung auf ein Bett, das metallische Sprungfedern besaß. Diese verhinderten das Auffinden des Projektils. Außerdem operierten die Chirurgen an Garfield mit bloßen Händen und nicht sterilen Instrumenten herum. Und das löste die letale Infektion aus, die Garfield zum Verhängnis wurde.

Wahlkampf in mehreren Sprachen

Am 4. März 1881 nahm Garfield die Amtsgeschäfte auf, er ist der bisher einzige US-Präsident, der auf direktem Weg vom Repräsentantenhaus ins Weiße Haus übersiedelte. Außerdem war er der erste Linkshänder im Amt, beidhändig schreiben konnte er trotzdem. Geboren in einer Blockhütte, war er auch der erste Kandidat, der seinen Wahlkampf nicht nur auf Englisch, sondern in fast allen Sprachen der Einwanderer führte – auch auf Deutsch.

Über Garfields Vorgänger, Rutherford B. Hayes, der nach seiner Amtszeit von 1877 bis 1881 keine weitere Amtszeit anstrebte und also nicht mehr kandidierte, gibt es auch einige interessante Fakten. Er war – neben Garfield – einer von nur fünf Präsidenten, die im amerikanischen Bürgerkrieg, wo er auf Seiten der Unionsarmee gegen den Süden und gegen die Sklaverei kämpfte. Dass er der Präsident war, der die Tradition des Ostereierschiebens auf dem Rasen des Weißen Hauses einführte, wird in der Geschichtsschreibung (kaum zu Unrecht) meistens nicht erwähnt.

Alkoholverbot im Weißen Haus

Gewichtiger war da schon der Umstand, dass Hayes Tabak und Alkohol vollständig aus dem Regierungssitz verbannte. Das löste Spott im Volk aus, worunter vor allem Hayes‘ Frau Lucy zu leiden hatte, die fortan als „Lemonade Lucy“ verhöhnt wurde. Und während sein heutiger Nachfolger Trump per Twitter regiert, war Hayes damals der erste Präsident, der in den Genuss kam, im Oval Office ein Telefon benutzen zu dürfen.

Nachdem Hayes also nicht mehr antrat und Garfield im September verstarb, bezog dessen Vize Chester A. Arthur im Herbst das Weiße Haus, wo er bis 1885 blieb (und seine Wiederwahl nicht schaffte). Auch über Arthur gibt es interessante Fakten zu berichten. So hielt er zum Beispiel keine Antrittsrede als Präsident, wie es bei der Amtseinführungszeremonie üblich ist. Zudem war er das erste US-Staatsoberhaupt, der den Amtseid mit in sein bürgerliches Zuhause nahm. Darüber hinaus war Arthur als Nachteule bekannt – meistens ging er nicht vor zwei oder drei Uhr in der Früh ins Bett.

Noch ein Drei-Präsidenten-Jahr

Tod Harrisons

Harrisons Todesstunde. Quelle: Wikipedia/N.Y. : Lith. & pub. by N. Currier

Dabei war 1881 nicht das einzige Jahr, in dem die USA drei Präsidenten hatten. Das gab es nämlich bereits 1841. William Henry Harrison, neunter Präsident, zog sich drei Wochen nach seiner Amtseinführung eine Lungenentzündung zu, die ihn binnen einer Woche dahinraffte. Harrison ist damit der US-Präsident mit der kürzesten Amtszeit. Er hatte im März Martin Van Buren abgelöst – der wiederum der erste Präsident war, der nach der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung geboren wurde. Van Buren war außerdem Mitbegründer der Demokratischen Partei. Harrisons Nachfolger John Tyler hingegen war der erste Präsident, der nicht per Wahl ins Amt gekommen war. Als Vizepräsident Harrisons hatte er die Geschäfte übernommen.

Eine Parallele zu den amerikanischen Drei-Präsidenten-Jahren gibt es auch bei uns: 1888 gab es drei deutsche Kaiser. Als Wilhelm I. am 9. März seinen letzten Atemzug tat, übernahm Friedrich III. den Thron. Allerdings nur für 99 Tage, an deren Ende er dem Krebs erlag. Sein Nachfolger Wilhelm II. folgte ihm als sein Sohn am 15. Juni nach – bis zu seiner erzwungenen Abdankung am 9. November 1918.


Bei manchen amerikanischen Präsidenten wäre man froh gewesen, wenn sie gar nicht erst an die Macht gekommen wären. Welche aber hätten eurer Meinung nach gern auch eine dritte oder vierte Amtszeit bleiben dürfen?

Quelle Titelbild: Wikipedia/Matt H. Wade

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Eine weiße Schnur umspannt Manhattan – Warum? http://www.bluemind.tv/unterhaltung/kommentar/eine-weisse-schnur-umspannt-manhattan-warum-0411844/ http://www.bluemind.tv/unterhaltung/kommentar/eine-weisse-schnur-umspannt-manhattan-warum-0411844/#respond Wed, 10 Jan 2018 09:12:04 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11844 Wer nach New York reist, ist häufig insbesondere von Manhattan beeindruckt. In den ersten Stunden fällt es den meisten schwer, den Blick von den imposanten Wolkenkratzern abzuwenden. Die Insel an der Mündung des Hudson Rivers hat aber noch deutlich mehr zu bieten als das One World Trade Center, das Empire State Building und das Rockefeller [...]

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Wer nach New York reist, ist häufig insbesondere von Manhattan beeindruckt. In den ersten Stunden fällt es den meisten schwer, den Blick von den imposanten Wolkenkratzern abzuwenden. Die Insel an der Mündung des Hudson Rivers hat aber noch deutlich mehr zu bieten als das One World Trade Center, das Empire State Building und das Rockefeller Center. Neben der Wall Street wartet der New Yorker Stadtteil auch mit Little Italy, der berühmten Fifth Avenue, dem Central Park und dem Grand Central Terminal auf – und einer dünnen, weißen Schnur. Sie umspannt ein Gebiet von etwa 40 Quadratkilometern und wird Touristen bei all den Sehenswürdigkeiten vermutlich nicht einmal auffallen. Doch was hat es damit auf sich?

Ein Behelf für die jüdische Gemeinde

Der Ursprung des merkwürdigen Fadens ist im Judentum zu finden. Denn im jüdischen Glauben ist es verboten, am Sabbat zu arbeiten. Dieser dauert vom Eintritt der Dunkelheit am Freitag bis zum Eintritt der Dunkelheit am darauffolgenden Samstag und ist das einzige jüdische Fest, das in die Zehn Gebote aufgenommen wurde. Demnach soll man den Sabbat heiligen, denn er ist eine Erinnerung an Gottes Ruhetag aus der Schöpfungslehre. So soll man sich an diesem Tage den Raum nehmen, um sich seiner Religion und sich selbst zu vergewissern.

Nach jüdischem Glauben fallen all jene Tätigkeiten unter Arbeit, die den Lauf der Dinge und die äußere Umwelt beeinflussen. Beispielsweise darf man keinem Beruf nachgehen, nichts aufschreiben, nicht fernsehen, nicht Autofahren oder kochen und auch keine Dinge außerhalb des Hauses tragen. Sicherlich stärken diese Vorschriften das Familienleben in einer scheinbar immer hektischer werdenden Zeit. Doch es kann sicher auch als störend empfunden werden, solch strenge Regeln befolgen zu müssen.

Die weiße Schnur rettet den Sabbat

Um dem Transportproblem außerhalb des Hauses zu begegnen, kam man schon vor langer Zeit auf die Idee, den Wohnbereich auszuweiten. In Siedlungen galt fortan die Regel, dass eine geschlossene Mauer einen gemeinschaftlichen Wohnbereich definiert. Innerhalb dessen Grenzen durften dann auch Dinge in der Hand getragen werden. Später ging man nur noch zu einer symbolischen Begrenzung über, die lückenlos sein muss. Eine dünne, weiße Schnur reicht dafür bereits aus.

Weiße Schnur

Grenze eines Eruvs im New Yorker Stadtteil Queens, Quelle: Wikipedia/Res malka

In Manhattan wird dafür größtenteils Angelschnur verwendet, was ein Grund ist, warum man die Begrenzung so schlecht sieht. Ein anderer ist, dass manchmal auch Gebäude ausreichen, sodass keine zusätzliche Symbolik verwendet wird. Neben Gebäuden sind auch kleine Lücken erlaubt, solange sie weniger als 15 Fuß breit sind. Denn dies wird als Durchgang angesehen.

Um sicherzustellen, dass der Faden aber ansonsten tatsächlich lückenlos ist, fährt Rabbi Moshe Tauber die Strecke des sogenannten Eruvs in Manhattan jeden Donnerstag mit seinem Fahrrad ab. Nachdem er alle defekten Stellen notiert hat, lässt er sie am nächsten Tag von zwei Handwerkern reparieren. So können Juden in Manhattan während des anstehenden Sabbat ab Freitagabend darauf vertrauen, dass sie Sabbat-Regeln nicht unwissentlich verletzen.

Solche Bereiche, in denen gewisse Dinge auch am Sabbat erlaubt sind, gibt es übrigens nicht nur in New York. Insgesamt gibt es über 150 solcher Bereiche außerhalb Israel. Besonders in vielen nordamerikanischen Großstädten wie Toronto, Dallas und Washington aber auch im australischen Melbourne sind Eruvs zu finden. In Israel selbst existieren sogar noch weit mehr Zonen dieser Art.


Habt Ihr bereits von dieser Schnur gehört oder sie sogar gesehen? Wir sind gespannt, ob einer unserer Leser sie bereits entdeckt hat. Vor unseren Augen blieb sie bisher verborgen.

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Der Todesnebel von London http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-todesnebel-von-london-3811856/ http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-todesnebel-von-london-3811856/#respond Sun, 07 Jan 2018 15:25:38 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11856 Es klingt wie die Handlung eines schlechten Films von Kevin Smith. Im Jahr 1952 breitete sich über der Londoner Innenstadt ein Nebel aus, der die Bewohner der Stadt dazu zwang, ihr einfaches Leben kurz zu unterbrechen. Die Busse konnten nicht mehr weiterfahren und Schulen mussten geschlossen werden. Als sich der Nebel wenige Tage später wieder [...]

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Es klingt wie die Handlung eines schlechten Films von Kevin Smith. Im Jahr 1952 breitete sich über der Londoner Innenstadt ein Nebel aus, der die Bewohner der Stadt dazu zwang, ihr einfaches Leben kurz zu unterbrechen. Die Busse konnten nicht mehr weiterfahren und Schulen mussten geschlossen werden. Als sich der Nebel wenige Tage später wieder auflöste, konnten die Londoner selbst nicht glauben, was passiert war. Die Straßen waren von unzähligen Toten überhäuft und niemand wusste, was geschehen war. Was hinter dem Todesnebel von London steckt und ob so etwas noch einmal passieren kann, erfahrt ihr jetzt hier.

Der Londoner Nebel des Schreckens

Am 05.12.1952 zog über London ein Nebel auf, den die Bewohner der Stadt lange Zeit nicht wieder vergessen sollten. Zuerst wurde dem Wetterphänomen kaum Beachtung geschenkt aber als die Sicht immer schlechter wurde und sogar der Stadtverkehr pausieren musste, bekamen einige Einwohner von London bereits ein ungutes Gefühl.

Es dauerte nicht lange und die ersten Diebe ergriffen ihre Chance im dichten Nebel und überfielen ein Geschäft nach dem anderen. Die Polizei konnte dabei nur zusehen, da die schlechten Wetterbedingungen es unmöglich machten auch nur irgendetwas in dem dichten Nebel zu erkennen.

Gleichzeitig litten aber auch immer mehr Menschen unter dem Nebel. Die schmutzige Luft drang langsam aber stetig in die Wohnungen der Londoner und führte zu zahlreichen Atemwegserkrankungen bei den Bewohnern der Stadt und die Sirenen der Krankenwagen durchhallten permanent die Straßen von London. Berichten zufolge sollen auf den Märkten sogar Kühe, Schweine und Ziegen unter der schlechten Luft kollabiert sein.

Insgesamt vier Tage hielt sich der Nebel über London und als er am 9. Dezember 1952 verschwand, mussten sich die Bewohner der Stadt einer unbequemen Wahrheit gegenübersehen. Tausende Menschen sind aufgrund schwerer Atemwegserkrankungen in der kurzen Zeit ums Leben gekommen und noch Monate später erlagen immer mehr Menschen ihren Erkrankungen. Mittlerweile schätzt man, dass insgesamt 12.000 Menschen dem Todesnebel von London zum Opfer fielen.

Was steckte hinter dem Todesnebel von London?

Der Nebel in London im Dezember 1952. Quelle: Wikipedia, N T Stobbs

Lange Zeit war unklar, was in diesen vier Tagen in London passiert war, aber mittlerweile sind sich Forscher sehr sicher, das Phänomen genau erklären zu können. So soll alles mit einer allgemeinen Windstille Anfang Dezember begonnen haben. Dies führte dazu, dass die warme Luft der Fabriken und Kraftwerke in die Höhe stieg, während die kalte Luft des Winters den Boden kühlte.

Die beiden Luftschichten mischten sich aufgrund des geringen Windes nahezu überhaupt nicht und es entstand ein Phänomen, das Wissenschaftler als Inversionswetter bezeichnen. Dabei sammelt sich die warme Luft über der Stadt, drückt auf die kalte Luft darunter und es kommt zu keiner Vermischung der beiden Luftschichten. Die kalte Luft ist sozusagen unter der warmen Luft gefangen und es kann zu einer Ansammlung von Schadstoffen in der Luft kommen.

So soll es auch in London im Dezember 1952 geschehenen sein. Aufgrund der Kälte heizten die Einwohner von London immer mehr und aus den Kaminen drangen immer mehr Schwefelgase in die Luft. Es entstand somit ein Gemisch aus Nebel und giftigen Gasen, das die Stadt nicht verlassen konnte. Aufgrund der damals vorherrschenden hohen Luftfeuchtigkeit gehen die Wissenschaftler mittlerweile davon aus, dass es zusätzlich zu einer starken Säurebildung in der Luft kam, die in hoher Konzentration tödlich für die Bewohner der Stadt war.


Dass es heute zu einer Wiederholung dieses Phänomen kommen könnte, halten Forscher jedoch für sehr unwahrscheinlich. So seien die Wetterbedingungen in London damals einmalig gewesen und auch die Luft sei mittlerweile nicht mehr so verschmutzt wie noch 1952. Was sagt ihr aber zum Todesnebel von London? Was hättet ihr damals unternommen und könnt ihr euch vorstellen, dass so etwas noch einmal passieren könnte? Schreibt uns eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare.

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Buddha Zitate: 15 Mal pure Weisheit http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/buddha-zitate-15-mal-pure-weisheit-3011796/ http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/buddha-zitate-15-mal-pure-weisheit-3011796/#respond Tue, 26 Dec 2017 09:12:30 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11796 Siddhartha Gautama war der Begründer des Buddhismus er lebte von 563 v. Chr. bis 483 v. Chr. Er lehrte den Dharma, was wörtlich übersetzt Die Lehre bedeutet. Seine weisen Worte und Lehren inspirieren auch heute noch tausende Menschen zu einem besseren und friedlicheren Leben. Wir haben deshalb 15 der besten Buddha Zitate zusammengetragen Die besten [...]

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Siddhartha Gautama war der Begründer des Buddhismus er lebte von 563 v. Chr. bis 483 v. Chr. Er lehrte den Dharma, was wörtlich übersetzt Die Lehre bedeutet. Seine weisen Worte und Lehren inspirieren auch heute noch tausende Menschen zu einem besseren und friedlicheren Leben. Wir haben deshalb 15 der besten Buddha Zitate zusammengetragen

Die besten Sprüche von Buddha

„Niemals in der Welt hört Hass durch Hass auf. Hass hört durch Liebe auf.“ – Buddha

„Der Mensch leidet, weil er Dinge zu besitzen und zu behalten begehrt, die ihrer Natur nach vergänglich sind.“ – Buddha

„Es gibt nur zwei Fehler, die man auf dem Weg zur Wahrheit machen kann: Nicht den ganzen Weg gehen und nicht beginnen.“ – Buddha

„Tausende von Kerzen kann man am Licht einer Kerze anzünden ohne dass ihr Licht schwächer wird. Freude nimmt nicht ab, wenn sie geteilt wird.“ – Buddha

„Der Geist ist alles. Was du denkst, das wirst du.“ – Buddha

„Das Leben ist kein Problem, das es zu lösen, sondern eine Wirklichkeit, die es zu erfahren gilt.“ – BuddhaBuddha Zitate

„Nimm dir jeden Tag die Zeit, still zu sitzen und auf die Dinge zu lauschen. Achte auf die Melodie des Lebens, welche in dir schwingt.“ – Buddha

„Ruhig wie ein tiefer See mit ungetrübtem Wasser ist der Weise mit seiner heiteren Klarheit.“ – BuddhaBuddha Zitate

„Vergilt Böses durch Gutes! Den Geizigen überwinde durch Gaben, durch Wahrheit den Lügner.“ – Buddha



„Es nützt nichts, nur ein guter Mensch zu sein, wenn man nichts tut!“ – BuddhaBuddha Zitate

„Das Geheimnis des außerordentlichen Menschen ist in den meisten Fällen nichts als Konsequenz.“ – Buddha

„Wut festzuhalten ist, als ob man nach einem Stück heißer Kohle greift, um es nach jemandem zu werfen – man verbrennt sich nur selbst.“ – Buddha

„So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier.“ – Buddha

„Wo jeder lärmend sich einmengt, wird man niemals zur Vernunft kommen.“ – Buddha

„Verweile nicht in der Vergangenheit, träume nicht von der Zukunft. Konzentriere dich auf den gegenwärtigen Moment.“ – Buddha


Das waren einige unserer liebsten Buddha Zitate. Hat Euch unsere Auswahl gefallen? Dann schaut doch mal auf unserer Zitate-Seite Bluequotes und bei Pinterest vorbei. Haben wir Euer Lieblingszitat vergessen? Dann schreibt uns doch gern in die Kommentare und wir nehmen es mit auf.

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Faszination Handel: Einblicke in eine Branche im Wandel http://www.bluemind.tv/sonstiges/faszination-handel-einblicke-in-eine-branche-im-wandel-5211837/ http://www.bluemind.tv/sonstiges/faszination-handel-einblicke-in-eine-branche-im-wandel-5211837/#respond Fri, 22 Dec 2017 19:02:52 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11837 In der Vorweihnachtszeit die Geschäfte und Weihnachtsmärkte auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken abzugrasen, hat für viele Tradition und gehört ebenso zu Weihnachten wie die viel zu frühen Lebkuchen im Discounter. Immer mehr Leute kaufen allerdings auch Geschenke über das Internet – zunehmend auch direkt über ihr Smartphone. Weitere interessante Fakten aus der Welt des Handels [...]

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In der Vorweihnachtszeit die Geschäfte und Weihnachtsmärkte auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken abzugrasen, hat für viele Tradition und gehört ebenso zu Weihnachten wie die viel zu frühen Lebkuchen im Discounter. Immer mehr Leute kaufen allerdings auch Geschenke über das Internet – zunehmend auch direkt über ihr Smartphone. Weitere interessante Fakten aus der Welt des Handels könnt ihr im Folgenden nachlesen.

1. Das Weihnachtsshopping im Netz nimmt zu

Zu Weihnachten wollen die Deutschen in diesem Jahr mindestens ein Geschenk im Netz kaufen, ergab eine Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Dabei sind alle Kategorien vertreten, ob eine Show- oder Konzertkarte im Ticketshop Eventim, Kleidung von Fachgeschäften wie Peter Hahn oder Elektronikprodukte von Media Markt. Insgesamt ist der Verkauf über das Internet gestiegen und hat in diesem Jahr ein Rekordniveau mit dem höchsten jemals gemessenen Umsatz im Weihnachtsgeschäft für den Onlinehandel erreicht.

2. Digital und stationär verschmelzen

Am Internet der Dinge sehen wir: Das Digitale bleibt nicht auf unsere Smartphones und PCs beschränkt. Zwar haben die meisten noch keinen ansprechbaren Toaster im Haus. Dafür wird aber schon an „smarten“ Umkleidekabinen gearbeitet, die E-Commerce und stationären Handel verbinden. Diese können das anprobierte Kleidungsstück zum Beispiel im Spiegel in anderen Farben zeigen. Außerdem bieten einige Geschäfte bereits an, Ware für den Kunden nach Hause zu bestellen, wenn sie gerade nicht auf Lager ist.

3. Der stationäre Einkauf hat Vorteile – und Nachteile

Was treibt die Kunden aus dem stationären Laden in den Onlineshop? Wenn es um die Beratung geht, hat der lokale Handel zwar oft die Nase vorn. Allerdings gibt es auch Faktoren, die nicht so gut laufen – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn oft, so meint über die Hälfte der Teilnehmer der Umfrage, sind die Verkäufer im Geschäft einfach nicht auffindbar. Während vielen der Einkaufsbummel durch die Geschäfte der Innenstadt nach wie vor viel Spaß macht, sehen Kunden die weiteren Vorteile des Onlinehandels vor allem in der höheren Bequemlichkeit, der großen Produktauswahl und einem stressfreieren Einkaufserlebnis.

4. Das Smartphone dominiert

Die meisten Online-Einkäufe werden inzwischen nicht mehr vom Laptop oder PC aus erledigt, sondern mit den „mobilen Endgeräten“, also dem Smartphone – zumindest im weltweiten Durchschnitt. Das zeigt eine Analyse der Zahlungsplattform Adyen. In Deutschland ist man noch nicht so weit; hier benutzen „nur“ 41,5 Prozent ihr Smartphone für den digitalen Einkauf. Das sind zwar mehr als in den Vorjahren, doch in den Niederlanden, den USA und Großbritannien wurde die 50-Prozent-Marke bereits überschritten. Das iPhone ist dabei das beliebteste Device für Online-Shopping, dicht gefolgt von Android-Geräten.

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Wie mit Online-Diensten wie PayPal das Bezahlen im Internet noch einfacher wird http://www.bluemind.tv/sonstiges/wie-mit-online-diensten-wie-paypal-das-bezahlen-im-internet-noch-einfacher-wird-2511832/ http://www.bluemind.tv/sonstiges/wie-mit-online-diensten-wie-paypal-das-bezahlen-im-internet-noch-einfacher-wird-2511832/#respond Tue, 19 Dec 2017 12:30:25 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11832 Eine Studie des Digitalverbandes Bitkom fand unlängst heraus, dass Online-Dienste wie PayPal oder Trustly vom Kunden dem herkömmlichen Lastschriftverfahren zunehmend vorgezogen werden. Eigentlich auch kein Wunder bedenkt man einmal wie unkompliziert und vor allem sicher diese Dienste arbeiten. Klar, dass sie daher auch vermehrt in Online Casinos zum Einsatz kommen, schließlich verleihen sie dem Anbieter [...]

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Eine Studie des Digitalverbandes Bitkom fand unlängst heraus, dass Online-Dienste wie PayPal oder Trustly vom Kunden dem herkömmlichen Lastschriftverfahren zunehmend vorgezogen werden. Eigentlich auch kein Wunder bedenkt man einmal wie unkompliziert und vor allem sicher diese Dienste arbeiten. Klar, dass sie daher auch vermehrt in Online Casinos zum Einsatz kommen, schließlich verleihen sie dem Anbieter eine große Seriosität. Was Ihr beim Bezahlen im Internet beachten solltet, erfahrt Ihr im Folgenden.

Sie befinden sich in guter Gesellschaft

Paypal hat die Kreditkarte bereits überholt

Online-Bezahldienste werden im Internet gar nicht mal so selten verwendet. Im Gegenteil wird PayPal mittlerweile sogar dem Bezahlen per Kreditkarte oder Lastschrift vorgezogen, doch liegt immer noch hinter der Bestellung auf Rechnung. Klar, dass sich nun auch Banken diesem Zahltrend anschließen wollen und sie kurzerhand ihr eigenes Online-Bezahlsystem entworfen haben. Diese Methode wird knapp ein Jahr nach Einführung laut Bitkom immerhin schon von rund 9 Prozent der Verbraucher genutzt. Müssen sich PayPal, Trustly und Co. also warm anziehen?

Trustly – Der Online-Bezahldienst im Glücksspielbereich

Ist PayPal wohl eher als Online-Bezahldienst in Online-Shops bekannt, ermöglicht Trustly die unkomplizierte Ein- und Auszahlung von Geldbeträgen auf den eigenen Account im Online Casino. Überweisungen im Internet werden dank Trustly also ganz einfach vorgenommen. Doch damit nicht genug! Online Casinos wie lapalingo.com, LeoVegas oder Royal Panda halten vor Einzahlung sogar noch 10 bis 20 Freispiele oder 10 Euro für Sie bereit. Nach getaner Einzahlung warten dann noch einmal weitere interessante Prämien auf Sie. Neben dem Aspekt des sicheren Bezahlens bietet Trustly also mehr als genug Gründe zur Tätigung von Überweisungen im Internet.

Kryptowährungen und Micropayments in Bewegung

Spricht man von Kryptowährungen so fallen einem wohl zuallererst die sogenannten Bitcoins ein. Auch diese werden in Zukunft wahrscheinlich eine wichtigere Rolle im Online-Bezahlsystem einnehmen als bisher. Aber auch das Bezahlen mit Micropayments, die insbesondere für die Überweisung von Kleinstbeträgen fundamental sind, wird zukünftig stark wachsen. Doch wie sich die einzelnen Online-Bezahldienste dabei nennen, ist wohl für den Verbraucher unerheblich. Wichtig ist für ihn schließlich nur, dass die Zahlungsmethode bequem und vor allem sicher ist. Zumindest standen für 63 Prozent der Befragten die Bequemlichkeit im Vordergrund, während 80 Prozent der Befragten bestätigten, dass sie die Online-Dienste wegen ihrer Sicherheit benutzten. Innerhalb der Bitkom-Befragung wurden dabei insgesamt 1.166 Internetnutzer ab 14 Jahren zu ihren Online-Bezahlgewohnheiten interviewt. 1.114 der Befragten gaben darüber hinaus an, dass sie Einkäufe im Internet tätigen.

Online-Bezahldienste – Ein Fazit

Standen bis vor kurzem noch Politiker und Banken in der Kritik als diese ein Bargeldverbot forderten, so scheint diese Realität im Internet schon längst Einzug gefunden zu haben. Vor dem Hintergrund der Sicherheit, aber auch der Bequemlichkeit sind die Vorteile von PayPal, Trustly und Co. auch kaum von der Hand zu weisen. Warten wir ab, wie sie weiter unseren Alltag bestimmen werden. Aus dem Glücksspielbereich sind sie jedenfalls kaum mehr wegzudenken.

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Der Iberische Steinbock – die Spezies, die zwei Mal ausgestorben ist http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-iberische-steinbock-die-einzige-spezies-die-gleich-zwei-mal-ausgestorben-ist-2111787/ http://www.bluemind.tv/technik/wissenschaft/der-iberische-steinbock-die-einzige-spezies-die-gleich-zwei-mal-ausgestorben-ist-2111787/#respond Tue, 19 Dec 2017 09:12:21 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11787 Eine Frage die durchaus berechtigt ist: Wie kann eine Spezies denn bitte zweimal aussterben? Aussterben heißt doch, dass es kein Exemplar der Spezies mehr gibt und dennoch soll sie noch einmal ausgestorben sein? Unglaublich aber wahr, denn genau das ist dem Iberischen Steinbock passiert, der nach seinem Aussterben eben … noch einmal ausgestorben ist. Wie das [...]

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Eine Frage die durchaus berechtigt ist: Wie kann eine Spezies denn bitte zweimal aussterben? Aussterben heißt doch, dass es kein Exemplar der Spezies mehr gibt und dennoch soll sie noch einmal ausgestorben sein? Unglaublich aber wahr, denn genau das ist dem Iberischen Steinbock passiert, der nach seinem Aussterben eben … noch einmal ausgestorben ist. Wie das ganze überhaupt möglich war und was sich hinter der unglaublichen Geschichte verbirgt, erfahrt ihr jetzt.

Der Fall von Celia

Ein Iberischer Steinbock vor dem Aussterben der Spezies, Quelle: Wikipedia, Osado.

Der Iberische Steinbock war eine in Spanien lebende Tierart. Trauriger Weise gab es im Jahr 2000 von dieser Art jedoch nur noch ein Exemplar, eine Ziege, die Forscher liebevoll Celia nannten. Am 06. Januar 2000 mussten ansässige Hirten jedoch beobachten, wie die Ziege Celia von einer Klippe in den Pyrenäen fiel und die Spezies des Iberischen Steinbocks somit endgültig ausstarb.

Das Aussterben der Bucardo – wie die Steinbock-Art in Spanien auch genannt wurde – wurde von Wissenschaftlern weltweit jedoch schon lange beobachtet und man wollte dem entgegenwirken. Deshalb entnahm man Celia vor ihrem Ableben noch Proben ihrer DNA, um die Bucardo zu einem späteren Zeitpunkt – wenn Klonen einmal möglich sein sollte – wiederzuerwecken.

Der erste Klon einer ausgestorbenen Spezies

Zwei Jahre später war es dann soweit und eine Forschergruppe injizierte die DNA von Celia in die Eizelle einer anderen Ziege, deren genetische Information zuvor aus der Zelle entfernt wurde. Das Experiment gelang und die Eizelle begann sich erfolgreich zu teilen. Man platzierte die Eizellen in lebende „Leihmütter“-Ziegen und hoffte, dass diese den Fötus austragen würden. Nahezu alle Schwangerschaften führten zu einer Todgeburt der Babyziege aber ein Fötus konnte jedoch lebend geboren werden, sodass der Iberische Steinbock nach seinem Aussterben erfolgreich wieder auferstanden ist.

Der Erfolg hielt jedoch nicht lang. Die Lungen der kleinen Ziege waren fürchterlich deformiert, sodass das neugeborene Tier bereits nach sieben Minuten wieder starb, was dazu führte, dass der Bucardo ein zweites Mal ausstarb.



Der Fall des Iberischen Steinbocks erinnert viele Menschen sicherlich an den Kinofilm „Jurassic Park“ von Steven Spielberg und lässt hoffen, dass in Zukunft das Wiederbeleben einer ausgestorbenen Spezies möglich sein sollte. Wir können also nur hoffen, dass ausgestorbene Tierarten irgendwann wieder auf diesem Planet zu finden sind. Wer weiß, ob in naher Zukunft bald wieder Mammuts über unsere Wiesen laufen oder Dinosaurier in unseren Wäldern jagen werden.

Was sagt ihr zu dem Klonversuch von Celia? Sollten Wissenschaftler häufiger derartige Experimente durchführen oder versucht der Mensch hierbei nur Gott zu spielen? Schreibt uns eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare und lasst es uns wissen.

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50 coole Sprüche und Zitate http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/50-coole-sprueche-und-zitate-0811731/ http://www.bluemind.tv/spezial/bluequotes/50-coole-sprueche-und-zitate-0811731/#respond Wed, 13 Dec 2017 09:12:08 +0000 http://www.bluemind.tv/?p=11731 Seit bluequotes vor über zwei Jahren gegründet wurde, sind uns tolle Sprüche und Zitate immer wichtiger geworden. Wir sind immer wieder erstaunt, mit wie viel Klugheit und Scharfsinn manche Menschen die Welt sehen. Daher haben wir die besten Sprüche mal wieder für Euch zusammengefasst. Viel Spaß! „Finde das, was du liebst. Und begnüge dich niemals [...]

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Seit bluequotes vor über zwei Jahren gegründet wurde, sind uns tolle Sprüche und Zitate immer wichtiger geworden. Wir sind immer wieder erstaunt, mit wie viel Klugheit und Scharfsinn manche Menschen die Welt sehen. Daher haben wir die besten Sprüche mal wieder für Euch zusammengefasst. Viel Spaß!

„Finde das, was du liebst. Und begnüge dich niemals mit etwas Geringerem.“ – Steve Jobs

Sprüche und Zitate

„Die höchsten Türme fangen beim Fundament an.“ – Thomas Alva Edison

„Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden.“ – Albert Einstein

„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist.“ – Henry FordSprüche und Zitate

„Ich kenne keinen sicheren Weg zum Erfolg, aber einen sicheren Weg zum Misserfolg: Es allen Recht machen zu wollen.“ – Platon

„Wir sollten nie aus Furcht handeln, aber wir sollten niemals Furcht haben, zu handeln.“ – John F. Kennedy

„Fremdenfeindlichkeit zeugt nur von eigener Schwäche.“ – Richard von Weizsäcker

„Man muss an seine Berufung glauben und alles daransetzen, sein Ziel zu erreichen.“ – Marie Curie



„Kein Mensch muss müssen! Man ist niemandem in der Welt etwas schuldig, als sich selber.“ – Gotthold Ephraim LessingSprüche und Zitate

„Mancher Mensch hat ein großes Feuer in der Seele, und niemand kommt, um sich daran zu wärmen.“ – Vincent van Gogh

„Einen Fehler machen und ihn nicht korrigieren – das erst heißt wirklich einen Fehler machen.“ – Konfuzius

„Der moderne Mensch hat ein neues Laster gefunden: die Schnelligkeit.“ – Aldous Huxley

„Weich ist stärker als hart, Wasser stärker als Fels, Liebe stärker als Gewalt.“ – Hermann Hesse

„So wie der Acker verdorben wird durch Unkraut, wird der Mensch verdorben durch seine Gier.“ – BuddhaSprüche und Zitate

„Die Wahrheit ist eine unzerstörbare Pflanze. Man kann sie ruhig unter einem Felsen vergraben, sie stößt trotzdem durch, wenn es an der Zeit ist.“ – Frank Thiess

„Es ist lobenswert, sich große Beispiele und ein großes Ziel zu erwählen.“ – Friedrich der Große

„Unsichtbar wird die Dummheit, wenn sie genügend große Ausmaße angenommen hat.“ – Bertolt Brecht

„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.“ – Martin Luther King

„Der Mensch ist dazu geboren, Großes zu leisten, wenn er versteht, sich selbst zu besiegen.“ – Bruce Lee

„Große Geister diskutieren über Ideen. Durchschnittliche Geister diskutieren über Geschehnisse. Kleine Geister diskutieren über Menschen.“ – Eleanor Roosevelt

„Das untrüglichste Zeichen krankhafter Kontaktarmut ist Humorlosigkeit. Große Einzelgänger konnten nie Spaß vertragen.“ – Edward Albee

„Es ist verräterisch, wenn jemand nach Größe strebt. Die Menschen der besten Qualität streben nach Kleinheit.“ – Friedrich Nietzsche

„Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ – Antoine de Saint-Exupery

„Die wahren Optimisten sind nicht überzeugt, dass alles gut gehen wird, aber sie sind überzeugt, dass nicht alles schief gehen kann.“ – Friedrich Schiller

„Es ist gut, dass niemand fehlerfrei ist, denn er würde keinen einzigen Freund in der Welt haben.“ – William Hazlitt

„Nicht Erfolg ist der Schlüssel zum Glück, sondern Glück ist der Schlüssel zum Erfolg. Wenn du gerne tust, was du tust, wirst du auch erfolgreich sein.“ – Albert Schweitzer

„Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.“ – François Lelord

„Jeder ist bedeutend.“ – Dale Carnegie

„Ein wahrer Freund ersticht dich von vorn.“ – Oscar Wilde

„Im Laufe der Zeit lernen wir die Dinge lieben, die wir einst gehasst haben, und die Dinge abzulehnen, die wir einst verehrt haben.“ – Robert Louis Stevenson

„Wer nicht genau weiß, wohin er will, der darf sich nicht wundern, wenn er ganz woanders ankommt.“ – Mark Twain

„Wenn du nichts mehr hast, fängt dich etwas in dir selber auf. Das ist eine ganz wunderbare Erkenntnis.“ – Konstantin Wecker



„Wer einmal von einer Schlange gebissen wurde, der fasst selbst ein Seil nur ganz vorsichtig an.“ – Dalai Lama

„Wer nicht genießt, wird ungenießbar.“ – Konstantin Wecker

„Ganz und gar man selbst zu sein, kann schon einigen Mut erfordern.“ – Sophia Loren

„Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich.“ – Konrad Adenauer

„Wenn ich gestern das Gegenteil gesagt habe, braucht Sie das nicht zu verwundern – ich bin seitdem klüger geworden.“ – Konrad Adenauer

„Fanatismus ist die einzige Willensstärke, zu der auch die Schwachen und Unsicheren gebracht werden können.“ – Friedrich Nietzsche

„Glück macht durch Höhe wett, was ihm an Länge fehlt.“ – Robert Frost

„Der Mensch hat viele Fähigkeiten, aber das größte Talent entwickelt er bei der Vernichtung der Natur.“ – Rumi

„Wenn man vor dem Abgrund steht, dann ist der Rückschritt ein Fortschritt.“ – Friedensreich Hundertwasser

„Gerechtigkeit besteht darin, von keinem Menschen etwas zu nehmen, was ihm gehört.“ – Thomas Hobbes

„Ich muss nicht so sein, wie irgendeiner mich haben will und ich hab‘ keine Angst, so zu sein, wie ich sein will.“ – Muhammad Ali

„Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.“ – Hans Kruppa

„Alles, von dem sich der Mensch eine Vorstellung machen kann, ist machbar.“ – Wernher von Braun

„Je mehr man Geist hat, desto mehr originelle Menschen findet man. Gewöhnliche Leute sehen keine Unterschiede.“ – Blaise Pascal

„Sobald der Geist auf ein Ziel gerichtet ist, kommt ihm vieles entgegen.“ – Johann Wolfgang von Goethe

„Kein Geist ist in Ordnung, dem der Sinn für Humor fehlt.“

„Solang einer der Wahrheit nicht gewachsen ist, solang wird er die Wahrheit nicht verstehen.“ – Meister Eckhart

„Vertrauen ist das Gefühl, einem Menschen sogar dann glauben zu können, wenn man weiß, dass man an seiner Stelle lügen würde.“ – Henry Louis Mencken


Das waren einige unserer liebsten Zitate. Hat Euch unsere Auswahl gefallen? Dann schaut doch mal auf unserer Zitate-Seite Bluequotes und bei Pinterest vorbei. Haben wir Euer Lieblingszitat vergessen? Dann schreibt uns doch gern in die Kommentare und wir nehmen es mit auf.

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