Manche Fette sind schlecht für euren Körper, andere wiederum essentiell. Zu den essentiellen Fetten gehören auch die Omega-3-Fettsäuren, der Körper kann diese aber nicht selbst herstellen. Deswegen müsst ihr sie durch die an ihnen reiche Nahrung oder auch durch qualitätvolle Nahrungsergänzungsmittel wie zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren Kapseln zu euch nehmen.

Sie sind in fast allen Bereichen des Körpers wichtig. So versorgen sie z.B. die Gelenke mit den nötigen Schmierstoffen, schützen vor Infektionskrankheiten und auch vor Entzündungen, sind gut für das Herz und haben eine gute Wirkung auf die Konzentration und das Gedächtnis. Nicht ohne Grund werden Omega-3-Fettsäuren daher auch als Unterstützung z.B. bei ADHS-Erkrankungen genutzt. Aber die gesunden Fette haben auch positive Effekte auf die Spannkraft der Haut und die Feuchtigkeit derer. Wie ihr seht, sind die Omega-3-Fettsäuren wahre Wunderfettsäuren.

Wo stecken die Omega-3-Fettsäuren drin?

Die meisten Omega-3-Fettsäuren findet ihr in Fisch. Dieser ist ja geradezu bekannt dafür. Doch welcher Fisch hat wie viel davon? Hier eine kleine Übersicht: Absoluter Spitzenreiter ist der Lachs. Er zählt zu den sogenannten fettreichen Kaltwasserfischen. Zwar hat er nur einen kleinen Anteil von zweieinhalb Prozent der Fette in sich. Diese liegen aber in einer so guten Form vor, dass der Körper sie sehr gut verwerten kann.

Sushi auf einem Schiff

Wer Lachs nicht so gern mag, kann auf den Hering zurückgreifen. Er hat fast genauso viele gesunde Fettsäuren. Bekannt ist er vor allem auf dem Fischbrötchen oder als Rollmops. Genauso viel gute Omega-3-Fettsäuren hat der Thunfisch. Kauft diesen aber nur aus kontrolliert nachhaltigem Fang. Er lässt sich in der Zubereitung super variieren und ist angenehm mild im Geschmack. Auch Fischverächter kann man so überzeugen, gesund zu essen.

Knapp unter zwei Prozent der hirngesunden Fette hat die Makrele. Sie ist auch ein Seefisch und sehr beliebt. Einhundert Gramm von den kleinen Sardinen enthalten fast eineinhalb Gramm Omega-3-Fettsäuren. Auch diese Fische sind daher sehr empfehlenswert. Flunder und Aal haben noch etwa ein Prozent der Fettsäuren. In den heimischen Fischarten wie Forelle, Kabeljau, Heilbutt oder Karpfen steckt ebenfalls etwa ein Prozent Omega-3. Mögt ihr es etwas dekadenter? In Miesmuscheln, Shrimps, Garnelen und Austern steckt immerhin noch ein halbes Prozent der Omega-3-Fettsäuren.

Omega-3-Lieferanten ohne Fisch

Wenn ihr wirklich nicht überzeugt vom Fisch seid, dann könnt ihr Omega-3 auch über pflanzliche Öle zu euch nehmen. Leinsamenöl zum Beispiel ist der Spitzenreiter, dicht gefolgt von Rapsöl. Zwar wird nur ein Bruchteil davon auch vom Körper verarbeitet, aber immerhin. Besser sind da schon Leinsamen direkt oder auch das Superfood Chiasamen. Diese haben ebenso viel von den gesunden Fettsäuren. Ebenfalls sehr zu empfehlen sind Sojaprodukte mit acht Prozent, oder Walnüsse mit dreizehn Prozent Omega-3-Fettsäuren. Grünes Gemüse und Himbeeren gehören auch zu guten Spendern.


Zum Bluefacts Buch

Nicht vergessen: Bluefacts gib es jetzt auch als Buch! Gefallen Euch unsere Fakten? Dann holt Euch jetzt unser Buch 1.000 unglaubliche Fakten und unnützes Wissen. Wir freuen uns auf Euch.
Share.

About Author

Ich liebe Reisen und ich liebe darüber zu schreiben. Ich freue mich mit euch meine Reiseerfahrung teilen zu können und hoffe den ein oder anderen Geheimtipp von euch zu erfahren.