Aerosmith verdient mehr Geld mit Videospielen als mit ihren Alben

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Aerosmith, die Band um Frontmann Steven Tyler, ist bekannt für ihre großen Hits wie Cryin , Crazy und I Dont’w Want to Miss a Thing – der Titelsong des Films Armageddon mit Bruce Willis in der Hauptrolle. Was die wenigsten aber wissen, ist, dass die Musikbank mittlerweile weniger Geld mit dem Verkauf ihrer Alben erwirtschaftet als durch Videospiele. Dabei ist es gar nicht so unüblich, dass Musiker durch den Verkauf von Merchandise mehr Umsatz machen als mit ihren verkauften CDs aber das es doch dann Videospiele sind, mit denen Aerosmith den Großteil ihrer Einnahmen erwirtschaften, ist überraschend. Um was für ein Spiel es sich dabei handelt, erfahrt ihr hier.

1969 wurde Aerosmith gegründet und seit dem verkaufte die Band mehr als 150 Millionen Tonträger. Eine beachtliche Menge und gleichzeitig ein Sinnbild für den Erfolg der Musikband. Durch Deals mit Videospieleherstellern wie Activision konnte die Band aber auch in einer anderen Branche sehr erfolgreich sein. So wurde das 2008 für die Xbox 360 und PlayStation 3 erhältliche Guitar Hero: Aerosmith mehr als 4 Millionen mal verkauft und ermöglichte der Band damit eine Renaissance ihrer beliebtesten Hits.

Millionen Konsolenspieler spielen Guitar Hero und mit jedem verkauften Spiel erhielt Aerosmith einen großen Anteil vom Verkaufspreis. Die für die Band damit entstandenen Gewinne summieren sich auf einen Gesamtbetrag der höher ist als der Gewinn, der je mit einem Album der Band verdient wurde. Damit zeigt sich eindeutig, wie sehr sich die Musikindustrie geändert hat. Musiker werden nicht mehr nur reich durch ihre verkaufte Musik sondern durch alles, was sie um ihre Musik herum verkaufen können.

Von ausverkauften Tourneen über den Verkauf von T-Shirts bis hin zu exklusiven Deals mit Spieleherstellern werden heutzutage Gewinne erzielt. Aerosmith ist dabei keine Ausnahme sondern eher die Regel. Auch andere Band wie die Rolling Stones, Deep Purple oder Led Zepelin können davon ein Lied singen. Besonders durch den stetigen Anstieg Illegaler Downloads wird mit der reinen Musik immer weniger Geld gemacht. Umso erfreulicher, wenn die Bands andere Wege finden sich zu vermarkten.

Was sagt ihr aber zu der Entwicklung auf dem Musikmarkt? Sollte sich wieder mehr auf die Musik konzentriert werden oder findet ihr kostenlose Musikdienste wie Spotifiy nützlich? Mit einem halben Cent pro abgespielten Song erhalten die Künstler relativ wenig für ihre Musik aber bekommen dadurch eine große Plattform, um sich zu präsentieren und dann mit Merchandise Geld zu verdienen. Schreibt eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare.

Quelle: Engadget

Beitragsbild von Flickr Nutzer: JD Hancock


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