Start Sonstiges 10 Dinge, die man über Homeoffice wissen sollte

10 Dinge, die man über Homeoffice wissen sollte

Arbeitnehmer wollen es, Arbeitgeber fürchten es manchmal: das Homeoffice. Es gibt so einige Gründe, die für – aber auch gegen – das Arbeiten in der eigenen Wohnung sprechen. Ruhe, Ungestörtheit, Flexibilität und freie Zeiteinteilung sind super. Oder bleibt die Arbeit bei all den Verlockungen zu Hause auf der Strecke?

Ohne Frage hat das mobile Arbeiten an Popularität gewonnen. In einer globalisierten Welt, in der wir wie selbstverständlich hin- und herreisen, ist es sogar praktisch unvermeidlich, dass man auch mal außerhalb des Büros arbeitet. Einige Software-Hersteller sind mittlerweile komplett auf diesen Markt ausgerichtet: Sie bieten Tools an, die den Zugriff auf alle wichtigen Daten aus der Ferne ermöglichen. Technisch ist Homeoffice also kein Problem mehr, und immer mehr Unternehmen geben ihren Angestellten diese Freiheit.

Trotzdem gibt es auch eine Gegenbewegung. Die Firma Yahoo machte 2013 von sich reden, weil sie ihren Mitarbeitern das Homeoffice verbot – nachdem es jahrelang möglich gewesen war. 2017 folgte mit IBM ein ebenfalls großer und modern ausgerichteter Konzern. Eine Begründung der Homeoffice-Gegner: Brainstormen mit den Kollegen ermöglicht erst das Entstehen von bahnbrechenden Ideen – das Büro sollte wieder zur Begegnungsstätte werden.


Bildrechte: Flickr home-office-336373_1280 6eo tech CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Unsere 10 Facts über Homeoffice

  1. Homeoffice fördert die Work-Life-Balance: Zwischen zwei Mails schnell eine Ladung Wäsche fertig machen oder eine längere Pause am Nachmittag, um mit dem Nachwuchs die Hausaufgaben zu erledigen: All das ist im heimischen Büro möglich.
  2. Damit trotz dieser ganzen kleinen Dinge, die man wunderbar nebenbei erledigen kann, die Produktivität hoch bleibt, ist Selbstdisziplin gefragt. Gutes Zeitmanagement und ein ordentlich geführter Kalender sind das A und O bei der Arbeit in den eigenen vier Wänden.
  3. Außerdem sollte es auch im Homeoffice feste Arbeitszeiten geben, das Arbeitszimmer zum Feierabend verlassen werden und der Computer danach ausgeschaltet bleiben. Denn die Vermischung von Arbeit und Freizeit passiert im Homeoffice viel eher.
  4. Durch den Wegfall des Weges zur Arbeit und zurück gewinnen Arbeitnehmer etwas, dass ihnen häufig fehlt: wertvolle Zeit.
  5. Viele Arbeitnehmer rauben sich durch das Homeoffice aber selbst mehr Zeit als nötig – zum Beispiel, wenn sie schnell noch einen Bericht fertig schreiben, obwohl sie eigentlich schon längst Feierabend hätten.
  6. Trotzdem bleibt dieser Mehraufwand oft unbemerkt vom Vorgesetzten. Denn: aus den Augen, aus dem Sinn. Das gilt auch bei der Vergabe von Aufgaben. Wer selten im Büro ist, wird mitunter vergessen.
  7. Für das Teambuilding ist es förderlich, wenn sich die Teammitglieder tatsächlich regelmäßig zu Gesicht bekommen. Via Mail und Webcam entsteht nur schwer ein Zusammengehörigkeitsgefühl.
  8. Der Klatsch an der Kaffeemaschine ist zwar gut fürs Teambuilding, raubt jedoch Zeit. Wer in seinem Arbeitszimmer daheim sitzt, kann sich ungestört auf seine Aufgaben konzentrieren.
  9. Das gleiche gilt für Meetings: Einige sind unnötig – beziehungsweise unnötig lang. Zudem unterbrechen sie mitunter die Konzentration.
  10. Doch mal abgesehen davon, dass ständige Meetings oder die etwas langatmigen Geschichten der Kollegen manchmal nerven: Es sind soziale Kontakte. Denjenigen, die von zu Hause aus arbeiten, fehlen sie. Und ist der Heimarbeiter dann doch mal im Büro, fühlt er sich vielleicht sogar ausgeschlossen. Denn vom neuesten Tratsch hat er natürlich nichts mitbekommen.

Alles Gute ist nie beisammen – wir plädieren daher für die „Goldene Mitte“. Die Option, hin und wieder im Homeoffice arbeiten zu können, fördert Flexibilität, motiviert und schafft Vertrauen; die Arbeit im Büro hat aber ebenfalls ihre guten Seiten. Was denkt ihr? Berichtet in den Kommentaren von euren Erfahrungen mit Homeoffice oder tauscht euch auf Facebook aus.

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