Start Sonstiges Den Fuhrpark optimieren: 3 Tipps für Unternehmen

Den Fuhrpark optimieren: 3 Tipps für Unternehmen

Mobilität ermöglicht flexibles Arbeiten und ist für viele Unternehmen unverzichtbar – sei es, um einen Termin direkt beim Kunden wahrzunehmen oder Waren und Güter zu transportieren. Ein eigener Fuhrpark ist aber auch mit erheblichen Kosten verbunden. Hinzu kommen Herausforderungen wie hohe Spritpreise und Umweltauflagen. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten, den eigenen Fuhrpark zu optimieren und für die Zukunft fit zu machen.

Digitalisierung

Beim digitalen Flottenmanagement kommt spezielle Software zum Einsatz, die unter anderem GPS- und technische Daten eines Fahrzeugs erfasst. Diese Daten sind eine optimale Grundlage, um Optimierungspotenziale aufzudecken und die Sicherheit zu erhöhen. Mit einem Tracking-System lässt sich beispielsweise immer der aktuelle Standort eines Fahrzeugs identifizieren. Gleichzeitig kann man an Kennzahlen wie den Motorstunden den mechanischen Verschleiß abschätzen. Elektronische Fahrtenbücher mit Echtzeitdaten ermöglichen es, Fahrtrouten zu optimieren, und verringern gleichzeitig den Aufwand für den Fahrer. Das Gleiche gilt für automatische Reisekosten- und Kilometergeldabrechnungen. Anwendungen, die GPS- und Kraftstoffdaten erfassen und analysieren, erlauben Rückschlüsse auf Kraftstoffkauf und -verbrauch. Damit schaffen sie eine ideale Basis, um den Verbrauch und die CO2-Emissionen zu identifizieren und zu verringern.

Bildrechte: Flickr ParkplatzThomas Kohler CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Elektrofahrzeuge

Die Dieseldebatte macht auch vor dem Flottenmanagement keinen Halt. Viele Städte haben bereits Dieselfahrverbote erlassen oder planen sie. Durch den Einsatz von Fahrzeugen mit Hybrid- oder Elektromotor lassen sich aber nicht nur Fahrverbote in Innenstädten umgehen. Langfristig reduzieren sich durch eine grüne Flotte die Emissionen und die Unterhaltungskosten für das Unternehmen. Die Bedenken bezüglich der geringen Reichweite von Elektrofahrzeugen verlieren dabei stetig an Bedeutung. Wie das Fachmagazin Fuhrpark berichtet, wachsen die Reichweiten von E-Autos aufgrund des geringeren Stromverbrauchs und höherer Batteriekapazitäten rasant. Gegenüber dem Vorjahresquartal sind es zuletzt durchschnittlich 13 Prozent mehr gewesen. Das entspricht in etwa einer Strecke von 45 Kilometern.

Alternative Mobilität

Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Fuhrpark zu optimieren, sind Mobilitätsalternativen wie Carsharing oder die Bildung von Fahrgemeinschaften. Letztere ermöglichen eine effizientere Nutzung vorhandener Fahrzeuge und bieten sich vor allem für städtische Unternehmen an. Carsharing kann als sinnvolle Ergänzung des eigenen Fuhrparks genutzt werden. So lassen sich laufende Kosten reduzieren, ohne auf die Flexibilität einer eigenen Unternehmensflotte verzichten zu müssen. Ein positives Beispiel für ein Carsharing-Modell liefert die Kreisverwaltung Harburg. Tagsüber nutzen die Mitarbeiter das Fahrzeug für Dienstfahrten, nach Feierabend kann die Bevölkerung Fahrten buchen. 

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