Vor Jahren handelte es sich noch um ein Nischenprodukt, inzwischen drängt Virtual Reality immer stärker in den Mainstream. Es gibt mehr Geräte, mehr kompatible Programme – und immer mehr Nutzer, die dem Thema VR aufgeschlossen gegenüberstehen.

Günstiger Einstieg

Das liegt auch daran, dass der Einstieg in die VR-Welt nicht mehr zwangsläufig mit einem leeren Portemonnaie endet. Die günstigste Variante stammt vom Internetgiganten Google und trägt den Namen Cardboard. Die Pappbrille funktioniert im Zusammenspiel mit dem Smartphone. Apps und Videos lassen sich mit dieser Kombination aus einer ganz neuen Perspektive erleben. Ein ähnliches Konzept verfolgt Samsung mit seinem „Gear VR“, ebenfalls eine kostengünstige VR-Brille – allerdings nicht aus Pappe.

Für Konsolengamer gibt es seit Ende 2016 das Headset „Playstation VR“ zu kaufen. Es ist – Überraschung – kompatibel mit Sonys Playstation-4-Modellen. Zwar sind bisher noch nicht allzu viele Spiele auf dem Markt, die dieses Gerät unterstützen – aber was nicht ist, kann ja noch werden. Microsoft wird voraussichtlich Ende des Jahres nachziehen, dann soll mit der Xbox Scorpio eine Neuauflage der Xbox One mit VR-Unterstützung auf den Markt kommen.

VR-König PC

Die technisch ausgereiftesten VR-Erfahrungen gibt es aber auf dem PC – schließlich sind VR-Anwendungen im Vergleich zu normaler 3D-Grafik deutlich rechenintensiver. Und Smartphones und Konsolen kommen leistungsmäßig nicht an einen gut ausgestatteten Heimrechner heran.

Der PC muss für VR genügend Rechenleistung und Arbeitsspeicher aufweisen, und dann kommt es vor allem auf die Grafikkarte an. Ein Blick auf das Angebot von Onlinehändlern zeigt: Die Produktvielfalt ist groß – welche Karte ist also die richtige?

Um das Dickicht etwas zu lichten, haben die beiden Hersteller NVIDIA und AMD jeweils eine Art Gütesiegel für VR-fähige Grafikkarten eingeführt: Bei NVIDIA nennt sich das Ganze „GeForce GTX VR Ready“, bei AMD „Radeon VR Ready Premium“. Wer eine Karte mit einem dieser Siegel kauft, braucht zusätzlich noch die passende VR-Brille – die hochwertigsten Modelle sind zurzeit die Oculus Rift und die HTC Vive. Beide haben Vor- und Nachteile, daher ist es am besten, beide Brillen selbst an- und auszuprobieren. Schließlich muss nicht nur die Grafikqualität stimmen, sondern die Brille auch bequem sitzen.


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