Ob Sauberkeitsmuffel, Vielbader oder Zweimal-täglich-Duscher – das Badezimmer ist ein Raum der Hygiene und der Entspannung. Besonders im Alter, wenn Menschen oft auf Hilfe angewiesen sind, sollte das Bad modernen Standards entsprechen, was vor allem Barrierefreiheit bedeutet. Nur wenn diese gegeben ist, kann man seine Unabhängigkeit bewahren. Wie sieht das Bad der Zukunft aus?

Digitalisierung von Sanitäranlagen

Das Bad der Zukunft sieht nicht nur schön aus, sondern denkt auch mit. So ist die Dusche von Anbietern wie Duschmeister nicht nur ebenerdig und groß, sodass genug Platz für einen Duschstuhl vorhanden ist. Sie merkt sich auch die bevorzugte Wassertemperatur und spielt auf einem integrierten Bildschirm das gewünschte Fernsehprogramm ab. Eine höhenverstellbare Toilette – in Japan gibt es diese bereits – sorgt dafür, dass es sich jeder Nutzer individuell bequem machen kann. Bidets, die besonders in vielen asiatischen Ländern und in Italien beliebt sind, finden auch im Bad der Zukunft Platz. Die Besonderheit: Der Wasserstrahl lässt sich hinsichtlich Stärke und Temperatur individuell regulieren und schlechter Geruch kann direkt abgesaugt werden. Praktische Griffleisten und rutschfeste Böden sorgen für Sicherheit. Zu guter Letzt reagieren alle sanitären Anlagen wie Badewanne, Dusche, Toilette sowie Waschbecken auf eine Sensortechnik.

 

Wohnraum und Badezimmer verschmelzen

Das Zukunftsinstitut in Frankfurt am Main prognostiziert, dass das Bad der Zukunft sich zum Wohn- und Schlafbereich hin öffnen und damit die Gemeinschaft „im Mittelpunkt des Privaten“ stehen wird. Das Bad der Zukunft wird durch das Entfallen von Türen und teilweise auch Wänden größer und offener und wartet mit filigranen Designs auf. Das geht so weit, dass Wohnelemente wie ein Kamin, ein Tisch oder ein Sofa ins Badezimmer integriert werden und so die Grenze zwischen Wohn- und Hygienebereich immer mehr verschwimmt. In immer stärkerem Maße erfüllt das Badezimmer darüber hinaus auch repräsentative Zwecke: Besuch beeindruckt man nicht mehr durch teure Gegenstände, sondern durch Räumlichkeiten, deren Design ein selbstverwirklichtes Leben reflektiert.

Quelle Titelbild: Wikipedia/Lavanda Green


Zum Bluefacts Buch

Nicht vergessen: Bluefacts gib es jetzt auch als Buch! Gefallen Euch unsere Fakten? Dann holt Euch jetzt unser Buch 1.000 unglaubliche Fakten und unnützes Wissen. Wir freuen uns auf Euch.




Share.

About Author

Ich liebe Reisen und ich liebe darüber zu schreiben. Ich freue mich mit euch meine Reiseerfahrung teilen zu können und hoffe den ein oder anderen Geheimtipp von euch zu erfahren.