Sonnenbrillen sind echte Allround-Talente: Sie schützen unsere Augen vor Helligkeit und der gefährlichen UV-Strahlung und sind darüber hinaus unentbehrliche Mode-Accessoires, die jedes Outfit abrunden und unseren Stil unterstreichen. Doch die Suche nach der richtigen Brille kann sich als schwierig erweisen. Neben dem Coolness-Faktor sollte man nämlich auch auf die Funktionalität achten.

Welche Brille bietet guten Sonnenschutz?

Die Preisspanne bei Sonnenbrillen ist riesig. Die Preise gehen bei etwa zehn Euro los und können bis zu mehreren hundert Euro betragen. Von teuren Labels versprechen sich viele einen besseren UV-Schutz. Doch eine Sonnenbrille muss unabhängig vom Preis einen 100-prozentigen Schutz vor UV-Strahlung bieten. Das können auch günstige Brillen vom Discounter oder der Drogerie. Das CE-Siegel auf der Innenseite des Bügels ist bei den in Deutschland verkauften Brillen ein Merkmal dafür, dass die Brille einen UV-Schutz von 400 Nanometern bietet und damit den Sicherheitsanforderungen der europäischen Richtlinien entspricht.

Dunkle Gläser bedeuten noch keinen UV-Schutz, sondern deuten auf einen Blendschutz hin. Dieser ist auch als Kategorie (0-4) auf dem Bügel angegeben. Gerade bei dunklen Brillen mit geringem oder keinem UV-Schutz ist das Risiko einer Augenschädigung besonders hoch, da die Pupillen dabei geweiteter sind und noch mehr UV-Licht aufnehmen als bei Helligkeit.

Vorsicht ist beim Brillenkauf von fragwürdigen Quellen angesagt. Gefälschte Brillen sehen den Originalen zwar oft zum Verwechseln ähnlich, doch häufig haben die Fake-Brillen entweder gar keinen oder zu geringen UV-Schutz. Das kann im wahrsten Sinne des Wortes „ins Auge gehen“. Reizungen, Bindehaut- und Hornhautentzündungen oder Grauer Star sind häufige Folgen übermäßiger UV-Strahlung – von der schnelleren Hautalterung der Augenpartie ganz abgesehen.

Auch Original-Vintage-Brillen sind schick und angesagt, garantieren jedoch meistens keinen UV-Schutz. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann sein Fundstück beim Optiker auf UV-Schutz testen lassen. Einige der angesagtesten Topdesigner von Marken wie Prada, Emporio Armani, Versace oder Ray-Ban haben nicht nur moderne minimalistische Modelle entworfen, sondern kreieren auch Sonnenbrillen im Vintage-Look, die hohen Sicherheitsstandards entsprechen.

Welcher Brillenstil passt zu mir?

Was die Optik angeht, sollte das Brillenmodell die Persönlichkeit des Trägers unterstreichen. Wer eine Tendenz zur Exzentrik hat und großen Wert auf Individualität legt, sollte zu extravaganten Modellen greifen. Angesagt sind zurzeit futuristische Retro-Brillen in unterschiedlichen geometrischen Formen, Cat-Eye-Gestelle und Half-Frame-Brillen. Ausgefallene Eyecatcher mit breitem Rand oder bunten Gläsern, die Matrix-Brille, sowie die runde John-Lennon-Brille setzen ebenfalls Statements und erinnern an die Brillenmode vergangener Jahrzehnte.

Klassische Typen, die es eher dezent mögen, sind bei Armani an der richtigen Adresse. Die ovale Brillenform sorgt für eine freundliche Ausstrahlung und fällt nicht sonderlich auf. Die tropfenartige Aviator-Brille mit ihrem schmalen Rand hingegen passt am besten zum sportlichen Kleidungsstil. Für die Pilotenbrille ist vor allem das Label Ray-Ban bekannt, das wie kein anderes urbane Coolness verkörpert und fast jedem steht.


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