Apple Watch – was wir von der Apple Uhr erwarten können

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Die Apple Watch ist ähnlich wie der iTV eines der hartnäckigsten Gerüchte im Internet über mögliche neue Apple Produkte. Die Zeichen am Apple-Himmel deuten allerdings auf einen baldigen Release der Apple Uhr hin. Was ihr von der Apple Watch erwarten könnte, welche technische Ausstattung sie mitbringen wird und welche Apps wahrscheinlich auf ihr laufen, lest ihr hier.

Technische Ausstattung der Apple Watch

Die Jungs aus Cupertino halten sich immer bedeckt, wenn es um die Veröffentlichung von Details zu ihren neuen Produkten, wie der iWatch geht. Die japanische Technikseite Nikkei Asian Review will von Apple-Zulieferern nun aber erste Details zur Apple Watch erhalten haben. Demnach soll die Apple Uhr kein Sonderbetriebssystem erhalten sodern nativ mit iOS 8, dem neusten Betriebssystem für iPhone und iPad, funktionieren. Das Display soll dabei gebogen sein und aus einem OLED-Touchscreen bestehen.

Zusammenarbeit mit Nike

Nikkei Asian Review soll von den Zulieferern ebenso erfahren haben, dass im Mittelpunkt der iWatch die neu vorgestellte Health-App stehen soll, um eure vitalen Eigenschaften – Blutdruck, Puls, zurückgelegte Schritte, Schlafrhytmus und andere Dinge – zu messen. Dabei soll es eine enge Partnerschaft mit Nike geben, die bereits angekündigt haben sich nur noch auf Software zu konzentrieren. Eine voll funktionsfähige Apple Watch wäre somit die beste Ausgangslage für den Sportartikelhersteller.

iWatch Konzept von Ciccarese Design

iWatch Konzept von Ciccarese Design

Interessante Features der iWatch sollen außerdem noch sein, dass sie euren Blutzuckerspiegel sowie eure Sauerstoffsättigung messen soll. Einmal davon abgesehen, dass das wirklich eine tolle Entwicklung für ältere Menschen ist, die somit ihren Gesundheitszustand besser bestimmen können, kann ich mir aber nur schlecht vorstellen, wie diese Werte ohne Blutuntersuchung messbar sein sollen.

Apple Watch unterstützt Gewichtheben

Eine neu veröffentlichte Patentanmeldung von Apple deutet auch auf eine Funktion der iWatch hin, die es bei wiederholenden Sportübungen ermöglichen soll automatisch eure Anzahl an Wiederholungen zu messen. D.h. sobald ihr mit der Bankdrückübung beginnt, erkennt die Uhr ein wiederkehrendes Verhalten und zählt für euch mit. Sehr praktisch für anabole Kraftsportler die das Zählen verlernt haben. Neben diesem Feature enthält die Patentanmeldung aber noch Hinweise auf weitere Wearables von Apple. Hier soll es sich aber weniger um ganze Geräte handeln als vielmehr um einzelne Sensoren, die z.B. in die Schuhe gelegt werden.

20 Gründe warum das iPhone besser ist als Android

Als Veröffentlichungstermin für die iWatch rechnen sowohl die Nikkei Asian Review als auch viele Branchenexperten mit Oktober 2014. Das scheint ein sinnvolles Datum, sodass die iWatch gleichzeitig mit der Präsentation des neuen iPhone 6 vorgestellt werden kann. Viele Änderungen wie z.B. das Versenden von Sprachnachrichten in iOS 8 deuten auf eine enge Zusammenarbeit der Apple Watch und des neuen iPhone von Apple hin.

Es bleibt also spannend, wann und mit welchen Funktionen die iWatch von Apple veröffentlicht wird. Was haltet ihr von dem Produkt? Würdet ihr euch so eine Uhr kaufen oder haltet ihr nicht viel von der permanenten Überwachung eurer gesundheitlichen Daten? Schreibt eure Meinung doch einfach in die Kommentare!

iWatch Titelbild Konzept von Todd Hamilton


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  • Hallo Gordon, ich finde die Uhr mega schick … Aber meine gesundheitlichen Daten würde ich nicht überwachen lassen wollen. Es sei denn, ich hätte darüber die 100%ige Kontrolle und das ist im digitalen Zeitalter, wie wir alle wissen, nicht möglich. Dennoch verfolge ich die weitere Entwicklung der Apple-Smartwatch mit Spannung 🙂 LG, Katharina

    • Hallo Katharina,

      die Einstellung kann ich absolut nachvollziehen aber ich ich bin beim Thema Datenschutz etwas anders aufgestellt. Wenn meine Gesundheitsdaten von z.B. Werbekonzernen oder womöglich sogar Versicherungskonzerne ausgelesen werden könnten, dann würde ich das auch nicht wollen.

      Wenn allerdings aber „nur“ die NSA sich die Daten beschaffen könnte, dann habe ich damit nicht so große Probleme. Man muss sich schließlich immer fragen, ob die jeweilige andere Partei auch wirklich etwas mit den Daten anfangen könnte. Und ob ich nun 2 oder 3 mal die Woche joggen war oder ob ich übergewichtig bin oder nicht ist bestimmt kein Aspekt, für den sich die NSA interessiert.

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