Google Glass und die Zukunft – die Technik schreitet immer weiter voran. Sony hat die Produktion des Walkman aufgegeben und auch die Tage der DVD sind mittlerweile gezählt. Die Zukunft liegt in unseren Smartphones, in SmartHome Devices und in Wearables wie zum Beispiel Google Glass. Auf dem Blog ABS-Lese-Ecke wurde deshalb zur Blogparade aufgerufen und nach unserer Meinung zu der Datenbrille aus dem Hause Google gefragt. Aus diesem Anlass, hier mein Beitrag dazu.

Was ist Google Glass überhaupt?

Google Glass ist eine Datenbrille des Suchmaschinengiganten Googles. Oder besser gesagt es ist lediglich ein kleiner Computer inkl. Display, der auf jede Brille aufgesteckt werden kann. Da der Mini-Computer aber gleich mit einem Brillengehäuse ausgeliefert wird, wird mit Google Glass meist die gesamte Brille gemeint. Das besondere an Google Glass, der Datenbrille von Google, ist, dass sie automatisch mit einer Kamera die Umgebung des Trägers aufnehmen kann und wenn gewollt zusätzliche Informationen auf dem Display einblenden kann. Man spricht dann von augumented reality bzw. erweiterter Realität ins deutsche übersetzt. Die Einsatzmöglichkeiten von Google Glass sind grundsätzlich unendlich. Vom einfachen Aufnehmen der Umgebung über Routenanweisungen an den Nutzer bis hin zum automatischen Einblenden von Übersetzungen im Ausland ist alles möglich und auch schon in Planung.

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2012 wurde die Datenbrille durch Google vorgestellt und erhielt seit dem mehrere Make-Over. Bisher konnten nur Entwickler die digitale Brille kaufen, um damit mögliche Apps zu entwickeln und zu testen. Allerdings bot Google bereist einmalig die Möglichkeit an, dass auch Privatnutzer in den Genuss von Google Glass kommen konnten. 1.500 Dollar – umgerechnet etwa 1.100 Euro – musste der technikaffine Informatiknerd zahlen, um eine Brille von Google sein eigenen nennen zu dürfen. Wann Google Glass auch auf dem deutschen Markt erhältlich sein wird, ist allerdings noch unklar. Wer sich also seine eigene Datenbrille kaufen möchte, der sollte beim nächsten USA-Urlaub etwas Geld mehr mitnehmen.

Was für Anwendungen und Apps sind mit Google Glass möglich?

Obwohl Google Glass noch im Entwicklungs-Stadium ist, bietet die Datenbrille bereits eine Vielzahl an möglichen Apps. Neben den immer genannten und bereits von Google vorgestellten Anwendungen wie der Routennavigation, dem Lesen und Senden von Mails und Nachrichten, dem Anzeigen der Uhrzeit und des Wetters oder dem Versenden von Bildern, gibt es auch eine gigantische Anzahl an zusätzlichen Apps durch unabhängige Entwickler. Hier eine kleine Auswahl interessanter Anwendungen:

  • Speech Helper for Glass: Man lädt einfach seine Rede bzw. seine Präsentations-Slides auf Google Glass und lässt sich die einzelnen Stichpunkte oder Folien auf der Datenbrille anzeigen, um immer zu wissen was man sagen möchte oder was als nächstes kommt
  • AR Glass for Wikipedia: Mithilfe des eingebauten GPS-Sensors erkennt die App deinen Standort und blendet automatisch interessante Orte aus der Datenbank von Wikipedia ein.
  • Homework for Google Glass: Eine Art Erinnerungssystem speziell für Studenten, sodass denen regelmäßig ihre Hausaufgaben eingeblendet werden und diese somit nicht vergessen werden
  • UniSpeech for Google Glass: Diese App versucht in Echtzeit das gesprochene Wort deines Gegenübers auszuwerten und in eine für dich verständliche Sprache zu übersetzen. Eine absolute Erleichterung für jeden Auslandsaufenthalt.

MindRDR - Google Glass mit deinen Gedanken steuern

Neben den hier genannten Apps gibts es natürlich noch eine Vielzahl anderer Anwendungen für Google Glass. Eine kleine Übersicht der Indie-Entwicklungen findet ihr hier. Natürlich sind auch noch zahlreiche weitere Entwicklungen möglich, wie Google selbst auf der Website von Google Glass zeigt. Dabei muss der Zweck der Datenbrille aber nicht immer allen Menschen Nutzen spenden. So wurden bereits erste Apps speziell für das Militär entwickelt, wodurch Soldaten mithilfe einer zusätzlichen Kamera um Ecken schauen können. Natürlich verringert das die Gefahr des Soldaten im Einsatz aber andererseits erhöht sich dadurch auch die Gefahr anderer Menschen.

Das es aber auch anders und vor allem nützlicher gehen kann, konnte Google bereits mit dem Kauf von Word Lens zeigen. Das Unternehmen entwickelt bereits seit längerer Zeit eine Echtzeitübersetzung für Smartphones. Das besondere daran ist aber nicht die Übersetzung in Echtzeit, sondern dass die Übersetzung auch live auf dem Kamerabild des Nutzers eingefügt wird. Für Nutzer von Google Glass ergeben sich also völlig neue Möglichkeiten im Ausland. Man schaut auf ein Schild in ausländischer Sprache und die in Google Glass integrierte App Word Lens erkennt sofort in Realtime das ausländische Wort, übersetzt es und legt die Übersetzung auf das tatsächliche Wort, sodass es für den Nutzer den Anschein macht, er sehe das Wort in seiner gewünschten Sprache.

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Unendliche Möglichkeiten ergeben sich durch den Einsatz von Google Glass und umso mehr Menschen die Datenbrille von Google nutzen, desto mehr Anwendungen wird es auch von größeren Unternehmen geben. Man nehme eine Deutsche Bahn App, die automatisch einblendet, wann ein Zug zu spät kommt – eine Einkaufsapp, die automatisch anzeigt, wenn es Sonderangebote in der Nähe gibt – oder aber auch eine Notruf App, die automatisch die Polizei ruft, wenn sich vor der Datenbrille ein Verbrechen abspielt. Der Phantasie sind mit Google Glass also keine Grenzen gesetzt und die Zukunft wird zeigen, was alles mit der Brille möglich ist.

Würde ich mir Google Glass kaufen?

Die Frage ob ich mir Google Glass kaufen werde oder nicht, stellt sich mir gar nicht. Die viel wichtigere Frage ist doch eher wann werde ich mir Google Glass kaufen? Das die Datenbrille von Google oder einen möglichen anderen Anbieter, der später seine eigene Version von Google Glass vorstellt, langfristig ein Erfolg wird, ist für mich unumgänglich. Der Grund sind die vielen Vorteile, die die Brille einfach mit sich bringt. Natürlich ist die Technik für z.B. Realtime-Übersetzungen noch noch ausgereift genug aber wie wird die Technik erst in 20 Jahren funktionieren? Dann wird augumented Reality wirklich zur Realität und spätestens dann bietet die Brille auch für jeden einen Vorteil. Natürlich gibt es Diskussionen über Datenschutz aber auch diese werden gelöst werden, sodass früher oder später jeder mit einem Hilfsmittel wie Google Glass herumlaufen wird.

Ob das dann noch die von Google vorgestellte Datenbrille ist oder vielleicht die sich schon in Entwicklung befindende smarte Kontaktlinse ist, kann ich nicht sagen aber irgendwann wird jeder das kleine Hilfsmittel nutzen. Bei dem Handy war es doch nicht anders. Erst konnten es sich nur die Reichen leisten, um damit zu prahlen, dann wurden massentaugliche Geräte entwickelt und mittlerweile besitzt jeder ein Handy oder Smartphone, dass ihm das Leben erleichtert. Es bleibt also dabei: Die Frage ist nicht, ob man sich Google Glass kauft, sondern wann!

Google Glass und Datenschutz – geht das überhaupt?

Datenschutz und Google Glass ist eine umstrittene Thematik. Es ist natürlich keine Frage, dass mit Google Glass beim Thema Datenschutz gewisse Probleme entstehen. Das größte Problem hierbei ist sicherlich die Möglichkeit Bild- und Tonaufnahmen mit der Brille aufzuzeichnen, ohne das andere Beteiligte etwas davon mitbekommen bzw. dem einwilligen. Natürlich könnte man jetzt entgegnen, dass man sich ja einfach nicht mit Menschen unterhalten muss, die die Datenbrille von Google tragen aber das ist natürlich keine Lösung der Problematik Datenschutz mit Google Glass. Es ist viel mehr eine Bekämpfung der Symptome.

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Was lässt sich also tun? Für mich ergeben sich einige Lösungsmöglichkeiten beim Datenschutz mit Google Glass aber keine scheint wirklich eine zufriedenstellende Lösung zu sein. Möglichkeiten wären:

  • Funktionen wie Bild- und Tonaufnahmen für Google Glass sperren. Da aber jede Privatperson sich ihre eigene App programmieren kann, bezweifle ich stark, dass so eine Sperre möglich wäre, sodass es nicht wirklich eine Lösung ist.
  • Gesetze anpassen, sodass das Aufnehmen von Bild oder Ton von Personen, die keine Einwilligung gegeben haben, strafbar ist bzw. mit einer Geldbuße geahndet wird. Die Umsetzung dürfte hier aber sicherlich schwer werden, da es auch passieren kann, dass man fremde Personen zufällig oder unfreiwillig mit aufnimmt ohne deren Persönlichkeitsrechte verletzen zu wollen. Entsprechend müsste jeder Nutzer von Google Glass Angst haben die Brille zu verwenden, sodass es der Entwicklung von Datenbrillen und Wearables schädigen würde. Denkbar wäre aber evtl. eine Regelung wie beim fotografieren von fremden Menschen. Da benötigt man schließlich auch deren Genehmigung. Sollte man aber ein Foto von einer Personengruppe machen, so benötigt man ab einer bestimmten Personenanzahl nicht mehr die Erlaubnis jedes Einzelnen. Eine Anpassung an Google Glass würde also bedeuten, dass man einzelne Menschen nicht einfach filmen darf, größere Menschengruppen wie z.B. bei einem Konzert aber kein Problem darstellen.

Augumenta - Google Glass ohne Stimme steuern

  • Die wirklich endgültige Lösung liegt aber noch in weiter Zukunft. Ich stelle mir ein Szenario vor, bei dem sich Menschen auf der Google Website dafür anmelden können, dass ihr Gesicht auf den Datenbrillen fremder Menschen immer entstellt bzw. verpixelt wird. Dazu müsste lediglich ein Antrag wie bei Google Street View gestellt werden, sodass das eigene Haus dann bzw. das eigene Gesicht unkenntlich gemacht wird. Gleichzeitig kann man aber vertrauenswürdige Personen wie Freunde oder Familie angeben, bei denen das Gesicht dann nicht verpixelt wird. Die Lösung würde die Problematik Google Glass und Datenschutz meiner Meinung nach endgültig beenden aber setzt gleichzeitig eine technische Weiterentwicklung der Real-Time Gesichtserkennung voraus. Google bzw. Google Glass müsste in Sekunden Gesichter mit einer eigenen Datenbank vergleichen, um zu wissen, welches Gesicht nun ausgeblendet werden soll und welches nicht. Da so eine Technik bisher noch nicht vorliegt, bleibt der Datenschutz bei Google Glass weiterhin prolematisch.

Es bleibt also dabei, dass es für den Datenschutz bei Google Glass noch keine endgültige und zufriedenstellende Lösung gibt. Man kann also gespannt sein auf mögliche Implikationen, die Google der Datenbrille mitliefert, um die Rechte anderer Mitmenschen zu sichern.

Sollte Google Glass an bestimmten Orten verboten werden?

Ja sollte es. Mit der Datenbrille lassen sich nunmal Bildaufnahmen machen ohne das andere es mitbekommen. Entsprechend sollte Google Glass an den Orten verboten werden, an denen Persönlichkeitsrechte besonders geschützt werden sollten. Dazu zählt:

  • Umkleidekabinen
  • Sauna
  • Kino, um Filme nicht aufnehmen zu können
  • entsprechendes gilt auch für Theater, Opern oder Musicals
  • Nachtclubs
  • Casinos, um die Gefahr von Betrugsversuchen zu verringern

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Das sind meiner Meinung nach die wichtigsten Orte, die vor Google Glass geschützt werden sollten bzw. die Orte, die mir sofort einfallen. Im Moment schützt auch nicht die Gewissheit, dass eine sechs minütige Aufnahme mit Google Glass bereits 20% der Akkukapazität einnimmt. Das schützt zwar im Moment vor längeren Aufnahmen wie das komplette aufnehmen eines Kinofilms aber mit besserer Technik wird die Akkukapazität von Google Glass schnell zulegen, sodass auch mehrstündige Aufnahmen bald kein Problem mehr sein werden.

MitGoogle Glass wirft der Suchmaschinengigant Google ein tolles technisches Gerät auf den Markt, dass aber auch viele Fragen aufwirft und die Menschen vor Problemen stellt. Ich bleibe aber dabei, dass der technische Gedanke hinter Google Glass positiv ist und den Menschen viele Vorteile bringen kann. Sobald die Problematik Datenschutz mit Google Glass dann endgültig gelöst ist, steht einer besseren Zukunft also nichts mehr im Wege. Was sagt ihr aber zu Google Glass? Freut ihr euch auf die Brille oder haltet ihr die Datenschutzproblematik für unlösbar? Schreibt’s in die Kommentare!

Wenn ihr euch auch für andere Google Projekte interessiert, dann schaut doch mal bei unserem Artikel über 9 Projekte, mit denen Google die Welt verändern will, vorbei oder lest unsere Spezialberichte über das Project Wing und das Project Calico von Google.


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About Author

Gründer und Autor von bluemind.tv. Ich versuche euch alles Interessante aus Politik, Wirtschaft und dem Rest der Welt näher zu bringen.

  • Sehr informativ der Artikel. Die Apps und Anwendungen kannte ich noch noch nicht. Vielen Dank.

    • Vielen Dank für das Kompliment. Darüber freue ich mich wirklich sehr. Das Aufnehmen von Menschen wird in den Medien immer als häufigste Anwendung für Google Glass genannt aber in Wirklichkeit ist das nur eine Anwendung von vielen und bietet vor allem auch nur wenig Filmzeit aufgrund des Akkus. Ansonsten sind viele der Apps wirklich sinnvoll wie eben die Routeneinblendung beim Autofahren. Somit wird das Risiko für Ablenkung des Fahrers drastisch reduziert, weil dieser nicht mehr auf sein Navi schauen muss.

  • Tim Struck

    Das Schützen von Persönlichkeitsrechten ist bestimmt wichtig – warum hierunter aber Theater und Kino fallen sollen, leuchtet mir nicht ein. Da kommt wohl noch die alte Copyright-Denke durch. Aus meiner Sicht können Google Glass und andere Wearables die Gegengewalt zur Überwachung bilden: Sousveillance vs. Surveillance.

    Ansonsten werden sich die Umgangsformen auch and die technischen Möglichkeiten anpassen und umgekehrt: Genau wie die meisten Menschen nicht mit dem Fernglas ihre Nachbarn beobachten, wird die Nutzung von Google Glass & Konsorten in bestimmten Kontexten verpönt sein. Natürlich wird’s auch gesetzliche Regeln geben müssen, aber ich denke für die nahe Zukunft kommen wir mit den bestehenden Regeln weitgehend aus…

    • Hallo Tim,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Natürlich sind das Kino und das Theater nicht die wichtigsten Orte an denen Persönlichkeitsrechte geschützt werden müssen aber ich denke, dass sind dennoch die Bereiche bei denen es gesetzlich die meisten Änderungen geben wird, da hier einfach eine große Wirtschaftsmacht dahinter steht, die ihre Interessen schützen möchte. Da passt meiner Meinung nach als Vergleich auch gut die scheinbar ungerechte Strafverteilung bei illegalen Musikdownloads im Vergleich zur Strafe bei versuchtem Mord.

      Das es ansonsten eine gesellschaftliche Anpassung geben wird, wie du beschrieben hast, finde ich eine sehr gute und logische Idee. Allerdings zeigt Google Street View, dass die Deutschen bei neuen „Spionagetechniken“ sehr empfindlich sind. Entsprechend bin ich gespannt, wie die Google Glass ankommen wird, sobald es in Deutschland erhältlich ist. Ende des Jahres soll die Datenbrille ja schon nach Europa kommen.

  • Ann-Bettina

    Hallo Gordon,
    hier also mein zweiter Versuch deinen Beitrag zu kommentieren.
    Das Aufnehmen von Personen, die nicht damit einverstanden sind, ist heute schon strafbar. Der Unterschied ist nur: Heute merkst du es meistens, wenn du fotografiert oder gefilmt wirst. Mit Google Glass wohl kaum noch.
    Ich sehe eigentlich, außer dass man die Hände frei hat, keine sinnvolle Funktion, die nicht auch mit einem Smartphone zu realisieren wäre.
    viele Grüße
    Ann-Bettina

  • Sebastian

    Wenn die Brille allen Menschen nutzen muss, sollte sie nicht militärisch angewendet werden. Thema Datenschutz: Zur Verpixelung meines Gesichtes muss ich einen Brief oder eine Mail schreiben. Am besten sende ich noch ein 3D Foto von mir mit damit das besser funktioniert? Wo ist denn da der Schutz meiner Daten gewährleistet? Damit die Verpixelung funktioniert werden dann ja doch Daten gesammelt und ausgewertet werden müssen. Problem ist für mich eher: Die Brille nimmt mich trotzdem wahr. Denn zum verpixeln braucht sie schon eine Datengrundlage. Und auf didser kann sie ja trotzdem ein Profil von mir erstellen, welches aufgrund meiner vorangegangenen Email ja eindeutig zuordnen können. Ob das Gesicht verpixelt ist, ist dabei Schnuppe.
    Wenn dann sollte man beantragen, dass man nicht verpixelt sein möchte.

    http://senftimes.de/blogparade-google-glass-sinnvolle-erfindung-oder-alptraum/

    • Hallo Sebastian,

      danke für dein Kommentar. Bei der Problematik mit dem militärischen Nutzen lässt sich sicherlich genauso gut diskutieren, wie bei der massenhaften Überwachung der Menschen 🙂 Wenn ich mir überlege, wie die Menschen in Nordkorea von ihrer eigenen Regierung eingesperrt werden und das eine militärische Auseinandersetzung womöglich die einzige Lösung zur Befreiung ist, dann finde ich eine militärische Nutzung von Google Glass sinnvoll, da man somit eventuell die Gesamtanzahl der Toten verringern kann. Aber grundsätzlich gilt natürlich, dass Krieg die letzte Lösung sein sollte.

      Die Verpixelung sollte meiner Meinung nach auch eher nur vor dem Ausspionieren durch andere Mitmenschen helfen. Also das Niemand einfach von dir ein Video oder ein Bild aufnehmen kann. Einen endgültigen Schutz vor der staatlichen Überwachung kann ich mir auch (noch) nicht vorstellen aber ich habe da ja, wie schon erwähnt, eine besondere Einstellung gegenüber. Aber dazu mehr in der Blogparade 🙂

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