MindRDR – Google Glass mit deinen Gedanken steuern

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Google Glass ist seit der Einführung des Smartphones oder von Tablets sicherlich einer der nächsten großen Sprünge in der Technologie. In unserem Google Glass Bericht haben wir euch bereits ausführlich gezeigt, was man von der Datenbrille von Google erwarten kann. Für neuen Zündstoff sorgt nun aber das Unternehmen „This Place“, das für Google Glass das Zusatzgerät MindRDR entwickelt hat, um die Datenbrille ganz ohne Worte und nur mittels Gedanken zu steuern. Was MindRDR alles zu bieten hat, erfahrt ihr hier.

Was kann MindRDR von This Place?

Google Glass ermöglicht dem Nutzer viel, aber das Problem dabei ist, dass man die Brille hauptsächlich nur durch Sprache steuern kann. In Zukunft wird man also oft die Worte „Okay, Google“ hören aber genau hier liegt das große Problem von Google Glass. Ungern möchte ich jedes mal zur Bedienung Gespräche mit mir selbst in der Öffentlichkeit führen. Dass das auf Andere komisch wirken würde, ist sicherlich zu verstehen.

Google Glass

Genau hier setzt MindRDR von This Place an und versucht, Google Glass auch ohne Sprache steuern zu können. Alles was man dafür braucht, ist ein Kopf, der inzwischen ja sehr serienmäßig bei jedem Menschen verbaut wird. Mit dem kleinen Zusatzgerät MindRDR bekommt man neben der klobigen Google Glass Brille nun ein zweites Gerät auf den Kopf gesetzt und dieses kann die Hirnaktivitäten messen.

Das Aussehen von MindRDR und Google Glass ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. Quelle: This Place

Das Aussehen von MindRDR und Google Glass ist noch etwas gewöhnungsbedürftig. Quelle: This Place

Wie genau kann MindRDR denn auf mein Gehirn zugreifen?

Man sollte von MindRDR aber nicht zu viel erwarten. Eure Gedanken kann das Gerät nicht wirklich lesen aber dafür die Art und Weise, wie konzentriert ihr gerade seid. Dabei erkennt MindRDR, wenn ihr gerade wenig konzentriert seid und symbolisiert euch das auf der Anzeige von Google Glass mit einem Fisch. Wenn ihr allerdings absolut hoch konzentriert seid, seht ihr auf der Anzeige von Google Glass ein kleines Alien.

So sieht MindRDR im Detail aus. Quelle: This Place.

So sieht MindRDR im Detail aus. Quelle: This Place.

Bei ausreichend hoher Konzentration sendet MindRDR dann ein Signal an Google Glass mit dem Befehl ein Foto aufzunehmen. Konzentriert ihr euch danach noch stärker, kann MindRDR auch den Befehl weitergeben das Foto auf Twitter zu veröffentlichen. Wo dabei aber die Grenze zwischen „sehr konzentriert“ und „absolut Budda-Style-konzentriert“ liegt, weiß auch nur der Entwickler.

Wann kann man mit MindRDR rechnen?

Aktuell befindet sich MindRDR noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, sodass Nutzer noch lange Zeit keinen Zugriff auf das zusätzliche Gadget für Google Glass haben werden. In Zukunft möchte man den Messsensor von MindRDR aber weiter ausbauen, um zusätzliche Informationen aus dem Gehirn zu entnehmen und um das Gerät auch deutlich kleiner gestalten zu können.

Aktuell wirkt MindRDR auf Fremde doch sehr abschrecken, da man sowohl die Datenbrille Google Glass auf dem Kopf trägt als auch den zusätzlichen Kopfring von MindRDR.


Was haltet ihr aber von der Technologie und wie ist überhaupt eure Einstellung zu Google Glass? Könnt ihr die massenhafte Produktion des Gerätes von Google kaum erwarten oder habt ihr eher Befürchtungen bezüglich des Datenschutzes? Schreibt eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare und lasst uns diskutieren!

Quelle: Gamestar


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Gründer und Autor von bluemind.tv. Ich versuche euch alles Interessante aus Politik, Wirtschaft und dem Rest der Welt näher zu bringen.