Review: Taken 3 mit Liam Neeson

0

Nachdem er Batman trainiert hat, Obi Wan ebenso, Zeus war oder auch Aslan aus der Narnja Saga dargestellt hat, kehrt Liam Neeson jetzt zum dritten Mal in eine seiner Paraderollen als besorgter Familienvater Bryan Mills zurück zum abschließenden Teil der Taken Trilogie (und nicht Triologie). Wir haben uns den Film zur Vorpremiere angeschaut und ihr erfahrt, ob sich der Weg lohnt oder ob ihr doch auf Shades of Grey warten solltet bis ihr das nächste Mal das Kino stürmt. Für alle Ängstlichen unter euch – es wird keine Spoiler geben.

Was bisher geschah…

Im ersten Teil der Taken-Reihe ist Bryan Mills Ex-CIA Agent und Ex-Mann von Lenore mit der die beiden die gemeinsame Tochter Kim haben. Diese macht sich mit ihrer besten Freundin auf nach Paris und wird dort von einem Menschenhändlerring entführt. Mills startet daraufhin die Suche nach ihr und lässt es ordentlich in Frankreich krachen.

Dabei tötet er unzählige Albaner, die dem Ring angehören und deren Verwandte haben sich im zweiten Teil Rache geschworen und entführen nun ihn und seine sich ihm wieder annähernde Ex-Frau in Istanbul. Mills schlägt sich wieder sehr wacker und kann den Vater des albanischen Anführers stellen und will ihn davonziehen lassen um des Friedens Willen.

Daraus wird leider nichts und er ist gezwungen den Albaner auf einen Kleiderhaken zu spießen. Am Ende des zweiten Teils der Taken-Trilogie kommt der Gedanke auf, dass sich die restlichen Familienmitglieder der Albaner abermals am toughen Mills rächen wollen und somit ist man gespannt, was Taken 3 mit sich bringt.

Taken 3 – ein gelungener Abschluss?

Wie in den ersten beiden Taken-Teilen hatte auch im Letzten Altmeister Luc Besson seine Finger im Spiel, für Action soll also gesorgt sein. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Taken-Filmen herrscht eine sehr emotionale Stimmung, die auch musikalisch sehr gut untermalt wird. Liam Neeson wirkt etwas gealtert und lang nicht mehr so übermächtig.

Vermutlich tauchen auch deshalb unnötige (schlechte) CGI-Effekte im Film auf, auf die in Taken 1 und 2 bewusst verzichtet wurde. Das hatte schon etwas von Transporter 3 gehabt. Die Verfolgungsjagden hätte man wohl als Epileptiker nicht ohne Schock überlebt, was den gemeinen Kinozuschauer aber an seinen Stuhl fesselt. Storytechnisch haben sie durchaus nochmal was rausgeholt, was bei der Vorgeschichte nicht zu erwarten war.

die-10-erfolgreichsten-filme-aller-zeiten

Das Fazit unserer Taken 3 Filmkritik

Wer auf reine Action mit ein wenig technischem Krimskrams und handfesten Schlagabtauschen steht und nicht allzu viel erwartet, der kann sich Taken 3 durchaus ansehen. Leider wird es kein Must-see 2015 werden, aber immerhin spielt Liam Neeson mit. Sein freundlicher Polizist aus der Nachbarschaft Franck Dotzler, gespielt von Forest Whitaker, lässt den Streifen auch leider nicht besser werden.

Eine klare Empfehlung bekommt der Film nicht von uns, aber mit 2/3, 66,6% oder auch 20 von 30 Talern kann man an einem verregneten Tag doch mal ins Kino wandern und am Ende auch die neuesten Memes von Liam Neeson verstehen.


Ihr wart schon in Taken 3? Verratet uns doch eure Meinung und hinterlasst einen Kommentar. Findet ihr den Film lohnenswert? Wir wollen es wissen.


Zum Bluefacts Buch

Nicht vergessen: Bluefacts gib es jetzt auch als Buch! Gefallen Euch unsere Fakten? Dann holt Euch jetzt unser Buch 1.000 unglaubliche Fakten und unnützes Wissen. Wir freuen uns auf Euch.




Share.

About Author

Ich liebe Reisen und ich liebe darüber zu schreiben. Ich freue mich mit euch meine Reiseerfahrung teilen zu können und hoffe den ein oder anderen Geheimtipp von euch zu erfahren.