Feuermann ist nicht nur ein Beruf, den kleine Jungs und Kinder ausüben möchten. Es ist ehrenwerter, wichtiger und sehr geschätzter Beruf, der sich durch Abwechslung und Vielfältigkeit auszeichnet und durch den ein wichtiger und zentraler Beitrag für die Gesellschaft geleistet wird. Doch wie wird man Feuerwehrmann und Feuerwehrfrau? Welche Qualifikationen werden verlangt? Welche Besonderheiten hat dieses Beruf?

Die Voraussetzungen

Für diejenigen, die sich für diese Karriere entscheiden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Denn in diesem Beruf werden nicht nur Brände gelöscht. Das zeigt auch das Angebot an Feuerwehr Jobs, das man mittlerweile auch hier online konsultieren kann. Doch um sich bei der Feuerwehr bewerben zu können, muss man einige Voraussetzungen erfüllen und diese sind von Bundesland zu Bundesland verschieden. Einige Gemeinsamkeiten sind allerdings deutschlanweit gültig. So ist die Ausbildung eine Beamtenausbildung, was besagt, dass vor Antritt dieser entweder ein abgeschossenes Studium oder eine bereits abgeschlossene Berufsausbildung vorliegen sollte. Wer in seiner Schulzeit bereits bei der Freiwilligen Feuerwehr tätig war, kann sich diese Qualifikationen aber auch anrechnen lassen.

Dann kommt das Auswahlverfahren. Auch hier sind Unterschiede je nach Bundesland feststellbar. Alle enthalten jedoch eine ärztliche Untersuchung, einen Sport- wie Sehtest. Außerdem wird nach einem Führerschein verlangt und ein gewisses Alter darf man auch nicht überschreiten.

In solch einem Gefährt, könntet ihr sitzen, Quelle: Wikipedia/Matthias Wolf

In solch einem Gefährt, könntet ihr sitzen, Quelle: Wikipedia/Matthias Wolf

Wie ausgebildet wird

Die Ausbildung kann, je nach Qualifikationsgrad und angestrebter Qualifikationsebene zwischen 9 und 18 Monaten betragen. Theorie und Praxis halten sich die Waage. Dazu kommen verschiedene Lehrgänge, die je nach individuellem Interesse und Schwerpunkt gewählt werden können. Gelernt wird, wie die einzelnen Gerätschaften, Fahrzeuge und Werkzeuge zu bedienen sind, bevor es dann zu den ersten verschiedenen Einsätzen geht. Dabei spielt auch der Brandschutz und Prävention eine besondere Rolle, denn auch dazu wird man umfassend unterrichtet. Zur Überprüfung und Sicherung werden in regelmäßigen Abständen praktische wie theoretische Tests eingefordert. Ist die Grundausbildung abgeschlossen, folgt die Einteilung in verschiedene Abteilungen, in denen man sich weiter qualifizieren kann.

Was man alles machen kann

Angesehen ist der Beruf, denn Feuerwehrmänner und -frauen machen viel für die Gesellschaft. Mehr jedenfalls als Brände löschen. Wer bei der Feuerwehr arbeitet, der rückt aus bei Bränden, Verkehrsunfällen und auch der Rettung der Katze vom Baum. Ebenfalls zählen Rettungseinsätze und -dienste zum Aufgabenrepertoire. Besonders letzteres nimmt einen zentralen Bestandteil der Arbeit ein. Was man genau macht, ist abhängig von der Qualifikationsebene. In der Qualifikationsebene 2, der niedrigsten Stufe, ist der reguläre Feuerwehrdienst sowie die Gruppenführung möglich. Dazu zählen, je nach gewähltem Schwerpunkt, Autoreparaturen, Instandhaltung und Wartung der Geräte, Funkanalgendienst und Schlauchreinigung. In der darauf folgenden Qualifikationsstufe ist das Ausführen diverser Leistungsfunktionen möglich. Dazu zählt die Leitung von kleineren Abteilungen oder einer Feuerwache. Im Einsatz sind es häufig die Löschzugführer. Die oberste Ebene ist für die Führungskräfte und -leiter vorgesehen. Und dann gibt es auch noch klassische Managementaufgaben, sprich Finanz- und Strategieplanung, Ausbildung, Repräsentation.

Alle wichtigen Infos erhalten? Immer noch heiß darauf Feuerwehrmann oder -frau zu werden? Dann braucht ihr nicht mehr zu warten und könnt euch sofort bewerben.

Quelle Titelbild: Wikipedia/Micha L. Rieser


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