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5 Fakten über das Smart Home

Vor einigen Jahren waren wir schockiert, als plötzlich das Smart Home vorgestellt wurde. Damals erschien alles noch so fern. Wir dachten an die Enterprise und was uns die Zukunft alles bringen könnte. Nun, sind einige Jahre vergangen und das Smart Home ist längst in unser Zuhause eingezogen. Die kleinen Geräte und Helfer, die sogar mit uns sprechen, Witze machen und auf unsere Stimme hören, sind in der Anschaffung so günstig, das mittlerweile in den meisten Wohnungen viele dieser smarten Dinger stehen.

Wir haben einmal für Euch einige Fakten über das Smart Home zusammengetragen. Unsere neuen digitalen Heinzelmännchen schalten das Licht an, überwachen unser Zuhause, warnen uns, wenn die Milch im Kühlschrank fehlt. So richtig intelligent sind sie zwar noch nicht, aber sie lernen jeden Tag etwas Neues dazu. Es gibt eine ganze Reihe von Smart Home Systeme. Ganz oben steht aktuell Amazon mit seiner Alexa. Unzählige Geräte sind in der Echo-Reihe zu finden. Vom smarten Stecker bis zum Woofer.

Viele Hersteller haben ihre Lampen und Haushaltsgeräte bereits kompatibel mit Amazon Alexa und den anderen Anbietern geschaltet. Auch Google mischt mit seinen Angeboten mit. Das Google Nest ist genauso ausgeklügelt wie Amazons Alexa. Nicht zu vergessen Apple, der dritte im Bunde. Daneben finden sich viele weitere Hersteller und Anbieter, die ihr Glück mit dem Smart Home versuchen möchten.

Fakt 1: Alles wiederholt sich

Das Smart Home klingt so futuristisch. Aber ist es wirklich neu. Das eigentliche Konzept dahinter gibt es nun schon seit fast 25 Jahren. Die Durchsetzung gelang aber in der Vergangenheit nie. Die Preise waren damals zu hoch, leistungsstarke Geräte fehlten und die Internetgeschwindigkeit nicht einmal annähernd mit den heutigen Möglichkeiten vergleichbar.

Fakt 2: Markt explodiert

Heute ist das Smart Home ein richtig geiler Trend mit spielerischem Spaß. Genauso entdecken die meisten die Möglichkeiten und lassen sich faszinieren. In den nächsten zehn Jahren wird der Markt explodieren. Smarte Technik wird dann zur normalen Wohnungssanierung gehören. 19 Milliarden beträgt das Wachstumspotenzial.

Fakt 3: Überwachung gehört dazu

Smarte Technik ist so günstig wie nie. Um das ganze Hause komplett ausstatten (inkl. für Alarm, Heizung, TV, Telefon, Musik, etc.) braucht es nicht einmal 500 Euro. Doch alles hat seinen Preis. Überwachung gehört dazu. Keiner weiß bis heute, wie anfällig diese Geräte für Hackerangriffe sind. Die Hersteller schweigen und beantworten dazu keine Anfrage.

Geheimdienste und bestimmte Behörden haben längst einen Zugriff auf die Geräte, um im Bedarfsfall eine Überwachung durchzuführen. Die elektronische Durchsuchung und Überwachung gibt den Behörden schon heute in vielen Ländern mehr Rechte. Die Hersteller wie Amazon, Google und Apple arbeiten schon lange mit den Behörden zusammen, auch wenn dieses gerne anders dargestellt wird.

Fakt 4: Ohne Internet nur Stupid Home

Noch sind die smarten Geräte nicht wirklich intelligent. Aber jeden Tag lernen sie neue Sachen. Noch reagieren sie so, wie programmiert. Eines Tages sollen sie völlig selbstständig agieren können. Der Ist-Zustand zeigt aber, ohne Internet ist alles vorbei. Fällt die Internetverbindung aus oder gibt es Störungen im WLAN wird aus dem smarten Netz ein Stupid Home. Das gilt in vielen Fällen auch dann, wenn der Strom ausfällt.

Fakt 5: Sicher ist es nicht

Selbst die Munich RE Versicherung sieht das Smarte Home noch skeptisch. In ihrem Blog schreibt die Versicherung, dass die intelligenten Steuerungssysteme (für Licht, Überwachung, Heizung, Fernsehen, etc.) einfache Einstiegsmöglichkeiten für Angreifer aus dem Netz bieten.

Wenn einer der größten Rückversicherer bereits so warnende Worte findet, sollten User das durchaus zur Kenntnis nehmen. Nach deren Ansicht, sind große Risiken im Einsatz vorprogrammiert, denn Marktanteile sind nun wichtiger als die Sicherheit. Die meisten Systeme ließen sich einfach mit einem gängigen Hacker Tool übernehmen. Versicherungen könnten sogar künftig höhere Policen Beiträge fordern, wenn die Tür mit einem elektronischen Element verbunden ist.

Fakt ist damit, dass der jetzige Smart-Home Standard nicht sicher ist und einfach gehackt werden kann.

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