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Welche Kamera zum Fotos freistellen?

Gerade in der Produktfotografie ist das Freistellen der Fotos eine wichtige Grundlage, um ausdrucksstarke Bilder zu erzeugen. Durch das Freistellen wird ein unvorteilhafter Hintergrund entfernt und kann anschließend durch ein passendes oder zumindest besseres Motiv ausgetauscht werden. Zwar erfolgt das Freistellen abschließend per Photoshop, doch schon die Wahl der Kamera beeinflusst die finale Bildqualität. So gibt es Kameras, die für die Produktfotografie und das Freistellen besser geeignet sind als andere.

Manuell einzustellende Kamera ist entscheidend

Um Fotos später optimal freistellen zu können, sollte der Fokus auf einer manuell einzustellenden Kamera liegen. So können die optimalen Einstellungen für ein ausdrucksstarkes Bild individuell den Wünschen und Gegebenheiten vor Ort angepasst werden. Eine gute Grundlage sind digitale Spiegelreflexkameras. Aber auch mit einer Kompaktkamera lassen sich mit ein wenig Übung sehr gute Bilder erstellen.

Die Kamera mit Wechselobjektiven räumt bei der Fotografie mehr Spielraum ein und ist gerade für die Produktfotografie eine wichtige Grundlage. Für die meisten Fotos reicht bei einem Objektiv, das mit einem Vollformatsensor arbeitet, eine Brennweite von rund 50 Millimetern aus. Wer ein Objektiv mit einem APS-C-Sensor wählt, sollte auf eine Brennweite von rund 35 Millimetern achten.

Unabhängig von Kamera und Objektiv-Art ist der digitale Zoom abzuschalten. Vielmehr sollte von Hand eingestellt werden, um die optimale Schärfe des eigentlichen Motivs zu erreichen. Gerade beim Fokussieren sind Zeit und Ruhe gefragt. Um ein leichtes Verwackeln zu vermeiden, wird die Kamera am besten immer auf einem Stativ abgestellt. Schärfe und Helligkeit lassen sich im Anschluss ganz einfach am Kameradisplay kontrollieren. Eine gute Beleuchtung ist wichtig, damit das eigentliche Motiv im Vordergrund steht.

Für eine korrekte Belichtung und ein gutes helles Bild sollte die Kamera einen langen Selbstauslöser bereithalten. Ideal ist ein Selbstauslöser mit einer Dauer von zwei bis zehn Sekunden. Der Vorteil dieser langen Zeit ist, dass die Kamera nach dem Auslösen zur Ruhe kommen kann, bevor die Belichtung einsetzt.

Vollformatkamera bleibt erste Wahl

Erfahrene Produktfotografen setzen bevorzugt auf die Vollformatkamera. Sie stellt die Premiumlösung unter den Spiegelreflexkameras dar. Ihren guten Ruf hat die Kamera auch tatsächlich verdient. Gute Vollfrontkameras sind mit einem Sensor ausgestattet, welcher in den einzelnen Pixeln weiteren Platz bereit hält. Dieser Freiraum sorgt dafür, dass das Bildrauschen vermieden oder zumindest stark minimiert wird.

Die Vollformatkamera kann mit verschiedenen Objektiven genutzt werden. Weitere Erweiterungen sind durch Zubehör der Hersteller möglich. Die deutlich verbesserte Technik und die daraus resultierende höhere Bildqualität machen sich im Preis bemerkbar. Schon das Gehäuse einer Vollformatkamera schlägt mit durchschnittlich 1300 Euro zu Buche.

Für Einsteiger bietet sich als Alternative zur Vollformatkamera eine herkömmliche DSLR-Kamera an. Die DSLR-Kameras sind technisch so optimiert, dass sie mittlerweile ebenso sehr gute Ergebnisse erreichen, ohne dass Abstriche wirklich erkennbar sind. Sicherlich bietet ein High End Sensor, wie er in der Vollformatkamera eingesetzt wird, einen größeren Spielraum, doch auch die deutlich günstigeren DSLR-Kameras fertigen eine gute Bild-Grundlage zum Freistellen. Dabei sollte hier immer auf ein gutes Handling geachtet werden. Wichtig ist dabei, dass der Spielraum, den eine DSLR-Kamera beispielsweise bei den Einstellungen mitbringt, auch ausgenutzt wird.

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