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Project Zero – Googles eigene Hacker Armee

Am 15. Juli hat Google „Project Zero“ vorgestellt. Googles Art die Probleme des digitalen Zeitalters insb. das Thema Sicherheit im Internet zu bekämpfen. Zu diesem Zweck bildet Google nun mit Project Zero eine eigene Armee an Hackern aus, um die Sicherheitslücken von Websites, Programmen oder einfach nur Codeschnipseln zu finden und zu schließen. Warum Google so viel Wert auf Sicherheit im Internet legt und warum der Suchmaschinen-Gigant nun mit Hackern weltweit zusammenarbeitet, erfahrt ihr hier.

Was verbirgt sich hinter Project Zero – Googles eigener Hacker Armee?

Jeder soll das Internet ohne Angst bedienen können und ohne fürchten zu müssen, von kriminellen Organisationen oder einzelnen Staaten ausspioniert zu werden. So heißt es in der am 15. Juli erschienenen Veröffentlichung von Google zu ihrem neuen Projekt „Project Zero“. Aus diesem Grund möchte Google das Internet zu einem sichereren Ort machen und stellt deshalb jetzt ein Team aus professionellen Hackern zusammen, die Sicherheitslücken im Quellcode jeder Software finden soll.

Dabei soll durch die Hacker Armee von Google wirklich alles untersucht und geprüft werden. Vom WordPress-Quellcode bis hin zu Sicherheitslücken in Verschlüsselungs-Software. Möglichkeiten Internetnutzer auszuspionieren, wie es z.B. bei Heartbleed möglich war, sollen somit schon frühzeitig erkannt werden. Das Ausspionieren von Millionen Menschen soll dadurch wesentlich erschwert werden, sodass ein sichereres Internet geschaffen werden kann.

Hacker sichern das Internet für uns. Quelle: Flickr Nutzer: Alexandre Dulaunoy
Hacker sichern das Internet für uns. Quelle: Flickr Nutzer: Alexandre Dulaunoy

Was macht Google eigentlich, wenn es einen Fehler entdeckt hat?

Wenn die Hacker von Project Zero einen Fehler im Quellcode einer Software entdeckt haben, dann erfährt zuerst nur der betroffene Software-Hersteller von diesem Fehler, um somit die Gefahr eines Bekanntwerdens der Sicherheitslücke zu begrenzen. Der Hersteller soll dann ausreichend Zeit bekommen inkl. Ratschläge aus dem Team um Project Zero, um den Fehler auszubessern und die Sicherheit seiner Software zu erhöhen.

Nach der Beseitigung des Fehlers will Google die Sicherheitslücke dann veröffentlichen mit zusätzlichen Hinweisen, wie die Lücke hätte ausgenutzt werden können oder durch welche Maßnahme das Problem beseitigt werden konnte. Maximale Transparenz verspricht Google mit Project Zero und möchte nicht den Eindruck erwecken, Google sei selbst an den Fehlern interessiert, um ihre eigenen Nutzer auszuspionieren.

Ein neues Internet

 Wie kann man bei Project Zero mitmachen?

Google sucht aktuell noch Mitarbeiter für Project Zero. Wer allerdings nur wenig Kenntnis von der Thematik besitzt bzw. nicht einer der führenden Sicherheitsexperten der Welt ist, hat wenig Chancen in das Team von Project Zero zu kommen. Google sucht nur nach den Besten auf dem Gebiet. Hinter Project Zero verbirgt sich schließlich kein Hobby-Projekt für diejenigen, die daran mitarbeiten, sondern stattdessen handelt es sich um eine Vollzeitstelle für alle Beteiligten. Wie es mit Project Zero weitergeht und welche Fortschritte das Projekt von Google macht, kann man jederzeit auf dem dafür eingerichteten Blog von Google nachlesen.

Google will vor allem deshalb die Sicherheit im Internet erhöhen, um Angstbarrieren von Nutzern abzubauen. Nur wer sich angstfrei im Internet bewegen kann, der ist auch gern dort unterwegs und nutzt natürlich auch Googles Dienste häufiger.

Was haltet ihr davon, dass Google sich dem Thema „Sicherheit im Internet“ annimmt und für wie vertrauenswürdig haltet ihr das ganze Projekt? Was nutzt es, wenn Google die Sicherheitslücke zwar nicht sofort veröffentlicht aber die NSA sofort darüber Kenntnis erlangt? Schreibt eure Meinung dazu doch einfach in die Kommentare!

Quelle: Golem

Beitragsbild von Flickr Nutzer: Mozilla in Europe

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